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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Corona-Pandemie in Oldenburg: Wo die Maskenpflicht gilt und was die Stadt noch plant

27.11.2020

Oldenburg Mit dem Überschreiten der 35er-Marke beim Siebentage-Inzidenzwert hat die Stadt Oldenburg noch am Montagabend Maßnahmen ergriffen. Diese sollen helfen, das Infektionsgeschehen zu bremsen. „Wir müssen als Oberzentrum mehr aufpassen, wann wir mit den Maßnahmen beginnen“, begründete Sozialdezernentin Dagmar Sachse das Vorpreschen der Stadt. „Viele Städte handeln erst, wenn der Wert von 50 erreicht worden ist.“ Ziel sei es, einen weiteren Lockdown zu verhindern. Die Stadt geht über die Verordnung des Landes hinaus, die eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum erst ab 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner vorschreibt. In Oldenburg würde dieser Wert bei rund 84 Neuinfektionen in sieben Tagen erreicht, Dienstag waren es 63.

MAskenpflicht

Innerhalb des Wallrings, auf der Heiligengeiststraße, den Wochenmärkten und an den großen Einkaufszentren der Stadt gilt seit Montagabend auch außerhalb der Geschäfte eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Ziel sei es, so Sachse, Infektionsketten zu unterbrechen und möglichst schnell wieder ein Abflachen der Kurve zu erreichen. Die Maskenpflicht gelte nur für Fußgänger und während der Öffnungszeiten. Man habe immer wieder Gruppen beobachtet, die ohne Schutzmasken und mit zu geringem Abstand in der Fußgängerzone zusammenstanden.

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Beschilderung

Für die von der Maskenpflicht betroffenen Bereiche wird es noch eine Beschilderung geben. Die Schilder sind bestellt.  

Kontrollen

Der zentrale Außendienst der Stadt und die Polizei werden die Umsetzung der Maskenpflicht kontrollieren. Dabei sollen Passanten zunächst angesprochen und belehrt werden. Allerdings könne auch ein Bußgeld verhängt werden, die Allgemeinverfügung der Stadt, die bis zum 10. November gilt, sieht bis zu 25 000 Euro vor. Sachse setzt auch auf eine Sensibilisierung der Bürger untereinander, die sich auf das Maskentragen aufmerksam machen.

Sperrstunde

Aus der Corona-Verordnung des Landes ergibt sich für Gastronomiebetriebe bei Inzidenzwerten ab 35 eine Sperrzeit von 23 bis 6 Uhr. Von einer möglichen Ausweitung habe man bisher abgesehen, betonte Sachse. Die Sozialdezernentin verweist auf den Bund-Länder-Gipfel, von dem auch weitergehende Regelungen für diese Branche erwartet werden. 

Kontakte

Das A und O sei die Kontaktminimierung, betonte Petermann. Der Leiter des Gesundheitsamtes äußerte seine „große Sorge“, dass dem Virus ansonsten nicht mehr Einhalt geboten werden könnte. Auswirkungen der Maßnahmen seien in 14 Tagen zu sehen. Das Infektionsgeschehen sei mittlerweile als diffus zu bezeichnen, Infektionen gebe es in Sportvereinen ebenso wie bei Reiserückkehrern. Ein Schwerpunkt seien private Kontakte bei größeren Feiern. Er appellierte an die Bürger genau nachzudenken, ob Kontakte in Form und Umfang wirklich nötig seien.

Kontaktverfolgung

Man werde die Kontaktverfolgung weiter betreiben, sogar noch deutlich verstärken, sagte Sachse. Neben Mitarbeitern und Auszubildenden der Stadtverwaltung könnte diese auch durch Honorarkräfte erfolgen. Auch eine Anfrage an die Bundeswehr sei nicht ausgeschlossen.

„Wir haben wochenlang Konzepte geprüft, um den Lamberti-Markt möglich zu machen“, sagte Sachse zur erstmaligen Absage der beliebten Veranstaltung. „Letztlich konnte keiner der geprüften Ansätze die notwendige Sicherheit bieten.“ Petermann meinte, dass die Abstands- und Hygieneregeln kaum einzuhalten sein würden und dadurch die Übertragungswahrscheinlichkeit des Virus zunehmen dürfte. „Beim Charakter eines offenen Marktes wäre bei zahlreichen Besucherinnen und Besuchern aus der Region eine Kontaktpersonennachverfolgung unmöglich, so dass der Verbreitung weiter Vorschub geleistet würde.“

Grafik zum Thema als PDF.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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