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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

„Mehr Bahn und besseres Parksystem“

16.03.2018

Oldenburg Eine lebendige Innenstadt gehört zu den Zielen der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU Oldenburg-Stadt. In einer Reaktion auf ein Treffen mit Stadtbaurätin Gabriele Nießen und der Mittelstandsvereinigung der CDU hat die KPV konkrete Forderungen formuliert hat, mit denen aus ihrer Sicht Erfolge für die Innenstadt erzielt werden könnten.

Die Kreisvorsitzende Ute Puls sagte über das erste der Ziele: „Wir wollen, dass die stillgelegten Stadtteilbahnhöfe in der Stadt reaktiviert werden.“ Ein Konzept sei möglichst bald unter Einbeziehung aller Beteiligten (auch der Umlandgemeinden) zu beraten – „insbesondere um dem ,Stickoxid-Problem’ entgegenzuwirken und mögliche Förderprogramme nutzen zu können. Die KPV möchte, dass die Stadt mit Verkehrsminister Bernd Althusmann spricht, „um eine Gesamtkonzeption von umwelt- und gesundheitsfreundlichem ÖPNV und wettbewerbsfähiger Hinterlandanbindung zum JadeWeser-Port sicherzustellen“.

Was fehle, sei auch ein gutes Konzept, „um dem Leerstand in der Heiligengeiststraße entgegenzuwirken und diese wieder zu einem zentralen und belebten Bestandteil der Innenstadt zu machen“. Der Abriss des Finanzamtes, der Ende 2018 starten soll, biete dazu „eine hervorragende Gelegenheit“.

Zur Verbesserung der Parkraumbewirtschaftung schlägt die KPV vor, das Parkleitsystem gemäß dem „Zielkonzept Innenstadt“ weiterzuentwickeln und bis zum Autobahnring zu erweitern. Künftig solle bei Rückstau vor einem Parkhaus ein Hinweis auf alternative Parkmöglichkeiten gegeben werden. Durch möglichst gleichmäßige Verteilung von Parkmöglichkeiten durch Zusatzeinrichtungen um das Zentrum werde eine gute Erreichbarkeit der City garantiert und Parksuchverkehr vermieden, heißt es.

Für sinnvoll erachtet werden auch XXL-Parkflächen für SUVs, weil diese oft anderthalb Parkplätze nutzten. In Bremen würden bereits 220 extrabreite Parkplätze in Parkhäusern angeboten.

Dem Parkplatzmangel könne effektiv begegnet werden u.a. durch „konsequente Öffnung der Behördenparkplätze“. Für sinnvoll erachtet wird die Öffnung von Parkhäusern 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche.

Außerdem sollen „die Parkhöchstdauer erweitert, die Parkgebührenzonen überprüft und die Parkraumüberwachung entschärft werden“, so die Vereinigung. Die Elektromobilität sei in die Parkraumbewirtschaftung einzubeziehen und insbesondere Auflademöglichkeiten zu schaffen. In Bremen stehen, so die Vereinigung, durch die Kooperation der Parkhausgesellschaft Brepark mit dem Energieunternehmen swb AG in mehreren City-Parkhäusern bereits jeweils zwei Stellplätze mit modernen Stromtankstellen zur Verfügung, an denen Parkkunden kostenlos Ökostrom laden können.

Für sinnvoll erachtet für eine lebendige Innenstadt wird auch ein barrierefreier Ausbau des Rathausmarktes und des Julius-Mosen-Platzes durch neue Pflasterung und die Schaffung von Sitzbänken. Der Schlossplatz und die neue Fläche vor dem Rathaus gelten als gelungene Beispiele.

Das auch von der Verwaltung immer wieder propagierte Wohnen in der Altstadt könne ermöglicht und attraktiver gemacht werden, wenn etwa neben den umgesetzten Wohnprojekten Burgstraße und Heiligengeisthöfe das Wohnen auch in den Obergeschossen bestehender Immobilien befördert sowie studentisches Wohnen in der Innenstadt erleichtert werde.

Zudem müssten Plätze für alle Generationen mit Ruhezonen, Spielmöglichkeiten und Kommunikationszonen geschaffen werden. Die Sicherheit für Bewohner und Besucher der Innenstadt müsse „zu jeder Tageszeit uneingeschränkt gewährleistet werden“. Dafür sei auch eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen Stadt, Präventionsrat und Polizei nötig.

Drohenden Diesel-Fahrverboten müsse, so die KPV, entgegengewirkt werden u.a. durch die Einrichtung von Vermietungsstationen für Citybikes,  E-Bikes,  Elektroroller und Elektro-Dreiräder für ältere Menschen an Park-and-Ride-Stationen (z.B. am Marschweg und am Prinzessinnweg) sowie durch einen Tagesausweis für den VBN zum Preis eines Einzelfahrscheins an Samstagen.

Karsten Röhr
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2110

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