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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Oldenburger Chemie-Plattform weckt Interesse

22.02.2019

Oldenburg Eine Erfolgsgeschichte ist die Oldenburger Chemie-Plattform „chembid“: Erst im März 2017 war das von Büfa entwickelte Unternehmen als Start-up im Technologie- und Gründerzentrum (TGO) an den Markt gegangen. Die Büfa-Gruppe hat damit den Trend der Digitalisierung aufgegriffen. Denn im Chemiegeschäft erfolgte der Kauf und Verkauf bislang weitgehend „offline“, was zeit- und kostenintensiv ist.

Die neue Online-Plattform unter Führung des Internetfachmanns Christian Bürger bietet seitdem eine Alternative, auf die die Branche aufmerksam wird: Die Stockmeier-Gruppe (Bielefeld), einer der größten familiengeführten Chemiedistributoren Europas, beteiligt sich jetzt an dem Start-up. Denn das junge Technologie-Unternehmen hat mit seiner Metasuchmaschine für Chemikalienangebote, die Ein- und Verkäufer online zusammenbringt, genau das, was Unternehmen wie Stockmeier suchen.

Die Kapitalerhöhung will chembid für die Weiterentwicklung der Suchmaschine und für den Ausbau weiterer datenbasierter Dienstleistungen für Chemieunternehmen nutzen.

Nach der Ausgründung aus der Büfa-Gruppe ist es die erste strategische Partnerschaft, die chembid eingeht. „Wir freuen uns, dass wir mit der Stockmeier-Gruppe einen etablierten Partner in der Chemiebranche gewinnen konnten“, sagt Geschäftsführer Christian Bürger. „Die Teilnahme der Stockmeier-Gruppe bestätigt uns noch mehr in der Überzeugung, dass die Notwendigkeit eines Wandels im Chemiegeschäft erkannt wurde.“

Digitale Handels-Lösung

Die Metasuchmaschine von chembid bietet eine digitale Lösung für den Ein- und Verkauf von Chemikalien, mit der Informationen zu Anbietern und Angeboten aus Webshops und Marktplätzen weltweit erfasst, aufbereitet und besser zugänglich gemacht werden.

Bürger sagt: „Gewerblichen Chemikalieneinkäufern wird es dadurch möglich, Angebote in kürzester Zeit zu vergleichen und die für sie infrage kommenden Geschäfte abzuschließen.“ Sie könnten auch Ausschreibungen direkt über die Plattform erstellen. Chemieunternehmen erhöhten hingegen durch die große Anzahl weltweiter Nutzer „ihre Reichweite enorm und gewinnen so neue Kunden“.

Auf www.chembid.com befinden sich derzeit etwa zwei Millionen Produktangebote aus rund 100 000 Anbieter-Shops und über 150 Ländern. „Somit können sowohl Ein- als auch Verkäufer mit nur wenigen Mausklicks weltweit Geschäftspartner finden“, heißt es bei chembid.

Durch den weitreichenden Datenbestand u.a. aus Produkt- und Anbieterinformationen sowie dem Suchverhalten der Einkäufer gewinne chembid mithilfe moderner Datenanalyse-Methoden entscheidende Marktinformationen. Mit entsprechenden Informations- und Analysetools wollen die Oldenburger ihren Kunden letztlich Wettbewerbsvorteile verschaffen, indem sie Marktpotenziale besser erkennen und nutzen.

Seit dem Jahresbeginn 2018 ist die Plattform um etwa 800 Prozent auf aktuell über 35 000 monatliche Nutzer rapide angewachsen.

„Modell der Zukunft“

Seit fast hundert Jahren agiert Stockmeier in den Bereichen Distribution, Produktion und Dienstleistung des Sektors Chemie. „In der Welt der Chemie von morgen werden Informationen und Daten eine zentrale Rolle spielen. In chembid sehen wir einen Informationsaggregator für Produkte und deren Verfügbarkeiten im Netz und beteiligen uns daher an einem Geschäftsmodell der Zukunft“, so der geschäftsführende Gesellschafter Peter Stockmeier.

Die Stockmeier-Gruppe ist damit die zweite Gesellschafterin des Technologie-Start-ups, das aus der Büfa heraus gegründet wurde.

Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der Büfa-Holding sagt: „Die Digitalisierung verändert die gesamte Chemiebranche und infolgedessen auch die Kundenbeziehung sowohl darin, wie Kunde und Lieferant in Kontakt treten, als auch darin, welche Informationen der Kunde abrufen möchte.“ Mit der Ausgründung von chembid habe Büfa „auf diese Entwicklung nicht nur reagiert, sondern sie aktiv mitgestaltet“.

Neben Stockmeier hätten weitere Partner die Möglichkeit, an dem Erfolg teilzuhaben und den digitalen Wandel voranzutreiben“, sagte Thalmann.

Mit „chembidX“ hat sich die Plattform insbesondere auf den Bereich gezielter Paid-Media- und Online Marketing-Kampagnen spezialisiert. Mithilfe der zur Verfügung stehenden Daten, die durch die Suchmaschine gesammelt werden, können Werbeanzeigen deutlich gezielter angesteuert werden – etwa bei chembid selbst, im Google Werbenetzwerk und in Social Media-Plattformen. Auf diese Weise liefert chembidX einen entscheidenden Beitrag zum Wachstum des digitalen Marketings im Chemiegeschäft.


Infos unter   www.chembid.com 
Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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