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Aktualisiert vor 22 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Keine Fahrverbote in Oldenburg

20.08.2018

Oldenburg Die Sorge über mögliche Fahrverbote in Oldenburg durch die Einführung einer Umweltzone ist unbegründet – zumindest nach den Plänen der Stadtverwaltung zur Verkehrsentwicklung. Denn der sogenannte Strategieplan Mobilität und Verkehr, mit dem sich der Verkehrsausschuss an diesem Montag (17 Uhr, Technisches Rathaus) befasst, sieht eine solche Auflage nicht vor. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betont: „Die Vorlage für den Verkehrsausschuss nennt die Vermeidung pauschaler Kfz-Fahrverbote als übergeordnetes Ziel.“

Busverkehr soll um 50 Prozent zulegen

Die Zahl der Buskunden soll von derzeit 19 Millionen im Jahr auf 30 Millionen im Jahr 2030 steigen.

Dieses Ziel nennt die Stadt für das Tochterunternehmen VWG.

Möglich werden soll die Steigerung um rund 50 Prozent durch einen Ausbau des Bus-Angebots, durch eine bessere Anbindung des Umlands und den Aufbau von P+R-Plätzen mit schnellen Busverbindungen in die Innenstadt.

B+R-Infrastruktur („Bike+Ride“) an wichtigen Haltestellen soll Radfahrern den Umstieg auf Busse erleichtern.

Busse sollen bevorzugt werden bei Fragen der Verkehrslenkung.

Die Politik soll an diesem Montag eine aktualisierte Fassung des Strategieplans, der als Grundlage für alle Entscheidungen in Verkehrsfragen dient, beschließen. Mehr als 20 zusätzliche Punkte listet der neue Plan auf. Die wichtigsten Punkte: Ausbau der Wege und Abstellplätze für Fahrräder, einschließlich Lastenräder, bessere Busverbindungen und bessere Organisation des Lieferverkehrs für die Innenstadt.

Aber auch der Bau des Parkhauses, das das Evangelische Krankenhaus an der Auguststraße bauen will, und der Bau einer sogenannten Entlastungsstraße über den Fliegerhorst tauchen in der Fortschreibung auf. Im Einzelnen sind unter anderem folgende Schritte geplant. Alle Maßnahmen stehen unter dem Vorbehalt, das sie finanziert werden können:

Lieferzonen

 Exklusive Parkmöglichkeiten zum Be- und Entladen in Lieferzonen

 zeitlich, räumlich und fahrzeugbezogen besseres Management

Lastenräder

 Innerstädtische Lieferungen sollen auf (E-)Lastenräder verlagert werden

 Aufbau so genannter Mikro-Ports (innerstädtische Umschlagbasis)

Schadstoffarme Autos

 Umstellung auf emissionsarme Kraftfahrzeuge unterstützen

 Optimierung unternehmenseigener Mobilität durch Beratung

 Anreize durch Job-Tickets, Betriebsfahrräder und den Aufbau einer zentralen Beratungsstelle

Busverkehr stärken

Verbesserungen für Pendler durch neues P+R-Konzept

Busflotte modernisieren (bis Ende 2020 alle ÖPNV-Busse mit Euro-VI-Erdgasbussen)

Regionalbusverkehr besser in Stadtbusverkehr integrieren

Radverkehr

Verkehrsmittel Fahrrad stärken

Lastenräder und Pedelecs berücksichtigen

mehr Abstellplätze (überdacht, Lademöglichkeit)

öffentlichen Fahrradverleih aufbauen

Parkplatz-App

Parkplatzsuche optimieren, weniger Parksuchverkehr

Städtische Autos

Umrüstung auf emissionsärmere Fahrzeuge (auch Nutzfahrzeuge)

Aufbau eines Pools für Dienst-Pedelecs

Parkhaus

Parkhaus des Evangelischen Krankenhauses in Strategieplan aufnehmen

Fliegerhorst-Straße

Geplante Straße über den Fliegerhorst bis Wechloy in Strategieplan aufnehmen

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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