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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Neue Straße von Ofenerdiek nach Wechloy geplant

17.11.2017

Oldenburg Dass die Straße kommt, steht laut Oberbürgermeister Jürgen Krogmann politisch außer Frage. Auf welcher Trasse sie verlaufen wird, ist allerdings noch nicht entschieden. Fakt ist, dass die Stadtverwaltung eine Straße bauen möchte, die die Alexanderstraße über den Fliegerhorst hinweg mit der Ammerländer Heerstraße verbindet.

Der OB spricht von einer Entlastungsstraße und meint damit, dass der Neubau den zusätzlichen Verkehr von der Alexanderstraße nehmen soll, der durch den Bau von knapp 1000 Wohnungen und der Erschließung eines Gewerbegebiets auf dem ehemaligen Fliegerhorst entstehen wird.

Sehen Sie hier eine Grafik mit den möglichen Verbindungsstrecken. Die Stadtverwaltung favorisiert die Trasse Nr. 5

„Fürs Funktionieren des neuen Stadtteils ist die Straße Grundvoraussetzung“, betonte Krogmann am Donnerstagnachmittag auf einer Pressekonferenz auf dem Fliegerhorstgelände. Es sei unverantwortlich, die Alexanderstraße noch stärker zu belasten.

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Insgesamt wurden fünf verschiedene Streckenvarianten geprüft, die vom südöstlichen Rand des Fliegerhorsts Richtung Gewerbegebiet Wechloy zur Ammerländer Heerstraße führen. Letztlich gab es vom beauftragten Ingenieurbüro eine Empfehlung für die Variante fünf. „Diese Variante verläuft nur über Flächen, die sich in städtischem Besitz befinden. In der Gesamtabwägung haben wir dies als erheblichen Vorteil für einen kompakten Planungsprozess erachtet“, sagte Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Die Stadt rechnet mit Kosten von 14,6 Millionen Euro. Baubeginn ist voraussichtlich im Frühjahr 2020. Eine Mitfinanzierung der Trasse über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz ist beim Niedersächsischen Wirtschaftsministerium beantragt worden. Die hohen Kosten begründete Bau-, Verkehrs- und Umweltdezernentin Nießen mit enorm angezogenen Preisen, die die beauftragten Baufirmen mittlerweile verlangten.

Neben den verkehrsplanerischen Vorarbeiten war auch ein faunistisches Gutachten erstellt worden, teilte Nießen weiter mit. Danach sind für den Bau der geplanten Straße Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen erforderlich. Welche Maßnahmen dies genau sein werden, muss noch ermittelt werden. Zwar leben in den Wiesen zahlreiche Vögel und Amphibien, doch seien Tiere, die auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen, nicht vorgefunden worden.

Auf dem Fliegerhorst entstehen in den kommenden Jahren etwa 950 Wohneinheiten, weiterhin ist der Bau von Kindertagesstätten und einer Grundschule vorgesehen. Insgesamt werden dort dann laut Stadtverwaltung bis zu 3000 Menschen eine Heimat finden und bis zu 2000 Arbeitsplätze entstehen.

In einem ersten Bauabschnitt sollen etwa 90 Wohneinheiten am Mittelweg entstehen. Momentan wird die Bauleitplanung erstellt, die Erschließungsarbeiten werden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 beginnen. Für die entsprechenden Baumaßnahmen stehen im kommenden Jahr etwa 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die zukünftige Nutzung des insgesamt etwa 190 Hektar großen Geländes war im Rahmen einer umfangreichen Bürgerbeteiligung im Jahr 2015 erarbeitet worden. Den Masterplan Fliegerhorst hatte der Rat der Stadt im August 2016 beschlossen. Das Jahr 2017 stand dann im Zeichen einer umfangreichen Kampfmittelsondierung und -beseitigung.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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