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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Oldenburger ärgern sich über Müll in der Natur

05.06.2019

Oldenburg Sie wollten nur kurz mit dem Hund spazieren gehen, da entdeckte ein Ehepaar aus Oldenburg den Müll. In einem Graben in der kleinen Hamheide, nahe des Bornhorster Sees, hatte jemand offensichtlich Hausrat und dergleichen entsorgt.

Die NWZ fragt bei der Stadt nach, wie mit illegal entsorgtem Müll umgegangen wird. Per Whatsapp-Newsletter kontaktierte das Ehepaar unsere Zeitung, schickte auch Bilder vom Müll. Im Gespräch berichteten beide, dass der Müll dort schon länger lag. „Wir haben an Himmelfahrt bei einem Spaziergang den Müll zum ersten Mal bemerkt“, sagte der NWZ-Leser. Am Sonntag, bei einem weiteren Spaziergang, lagen die Gegenstände immer noch im hohen Gras am Wegesrand. Die NWZ machte sich selbst vor Ort ein Bild: ein Autokindersitz, Schulranzen, ein Gemälde, Töpfe, Polster, aber auch Gelbe Säcke und Bauschutt. Einiges sah noch brauchbar aus und hätte eventuell als Sachspende abgegeben werden können.

„Es sieht ein bisschen aus wie eine Haushaltsauflösung“, so der Oldenburger. Kein Einzelfall sei das, sagt der Ehemann im Gespräch. Hier in der weniger bebauten Umgebung gebe es immer mal wieder Müllhaufen. Schön sei das nicht.

„Illegale Abfallablagerungen auf öffentlichen Flächen sind leider immer wieder ein Thema für die Stadt“, sagt Reinhard Schenke, Leiter des Pressebüros der Stadt Oldenburg. Zur Stadtverwaltung gehört die zentrale Abfallwirtschaft. Soweit der mögliche Verursacher ermittelt werden kann, zum Beispiel durch Zeugenhinweise oder Adressaufkleber, erfolgt eine Anhörung durch die untere Abfallbehörde, informiert der Pressesprecher. Besagten Müll an der kleinen Hamheide haben die städtischen Müllwerker beseitigt. „Wir planen noch weitere Infos, um vor allem an den Containerstandorten auf das Thema aufmerksam zu machen“, heißt es weiter von der Stadt. Plakate sollen zukünftig davon abhalten, Müll leichtfertig zu entsorgen.

Wer Hausrat und Gegenstände abzugeben hat, hat in Oldenburg mehrere Möglichkeiten. Für größere Dinge, wie zum Beispiel Möbel, biete sich der Sperrmüll an. Die Abfuhr muss man bei der Stadt beantragen. Es kann dabei unterschieden werden, ob man einen Container braucht, oder ob man eine Abholung an der Straße bevorzugt. Die Abholung an der Straße kostet 25 Euro. Dafür sollte man ein wenig vorausschauend planen, bis zu drei Wochen kann es nach der Anmeldung nämlich dauern, bis der Müll abgeholt werden kann.

Was zu schade für den Müll ist, kann auch als Sachspende bei der Stadt abgegeben werden. Da gibt es zum einen den Verschenkmarkt. An der Taastruper Straße 4 ist der Standort des Markte, hier können Gegenstände kostenlos abgegeben werden.

Auch das Sozialkaufhaus Mehr-Wert vom Träger Arbeit und Bildung Oldenburg nimmt Gebrauchsgegenstände aller Art an und verkauft sie zu einem günstigen Preis weiter. „Die Annahme kostet nichts“, sagt Inge Münzebrock, Leiterin des sozialen Kaufhauses. Kleine Spendenkönnen ohne Termin am Standort Herrenweg 173 an sechs Tagen in der Woche bis 17 Uhr abgegeben werden. Bei einer größeren Ladung kann über die Telefonhotline (Telefon   0441 / 408 65 29) ein Liefertermin ausgemacht werden. „Wir holen auch kostenlos ab“, sagt Inge Münzbrock.

Autokindersitze, Schulranzen oder Töpfe könnten bei Mehr-Wert problemlos abgegeben werden. Was das soziale Kaufhaus jedoch nicht annimmt: „Alles was sexistisch, rassistisch oder unhygienisch ist“, klärt Münzebrock auf. Medikamente, Unterwäsche, NS-Literatur aber auch Pelze würden nicht angenommen werden.

Freya Adameck Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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