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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Quartier am Hauptbahnhof braucht breitere Straßen

19.06.2018

Oldenburg Die Bebauung des brach liegenden EWE-Areals zwischen Neuer Donnerschweer Straße und Hauptbahnhof rückt näher: Wie die Verwaltung am Montagabend im Verkehrsausschuss berichtete, sollen im Herbst dieses Jahres Arbeiten beginnen, um die existierenden Straßen rund um das Gebiet für die künftige Nutzung vorzubereiten.

kommentar

Ohne große

Konflikte

Christoph Kiefer

Vor vier Jahre haben mehrere Architekten ihre Konzepte für das EWE Areal vorgestellt. Seitdem hat das Siegerbüro KAW Architekten die Pläne weiterentwickelt. Zahlreiche Fragen wurden geklärt. Jetzt steht die Erschließung bevor.

In Oldenburg entsteht ein Viertel, das die Stadt nicht weniger verändert als Fliegerhorst oder Hafen. Sicher werden einzelne Projekte noch Diskussionen auslösen. Aber unter dem Strich laufen die Planungen ohne größere Konflikte. Für das Viertel muss das nicht schlecht sein. Im Gegenteil: Auf das Ergebnis der unaufgeregten Arbeit darf man gespannt sein.

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5,4 Hektar stehen zu Verfügung, auf denen ein „urbanes Quartier“ mit „kerngebietstypischer Durchmischung und entsprechend hoher Verdichtung“ entstehen soll, heißt es in der Vorlage. Investitionen von 300 Millionen Euro und mehr sind hier zu erwarten.

Der mit der EWE-Aktiengesellschaft als Investor abgeschlossene städtebauliche Vertrag sah zunächst eine vom Unternehmen beauftragte Verkehrsuntersuchung vor. Sie sollte herausfinden, inwiefern die vorhandenen Straßen das mit den Neubauten steigende Verkehrsaufkommen aufnehmen können. Dem Ergebnis nach kommen alle drei geplanten Zufahrten in das Gebiet (von der Neuen Donnerschweer Straße, am Willy-Brandt-Platz und eine Erschließungsstraße von der Karlstraße) ohne Ampeln aus.

Allerdings sind an den vorhandenen Straßen Änderungen nötig, um Verkehrsbehinderungen durch die steigende Zahl von Autos in diesem Bereich zu vermeiden: Die Neue Donnerschweer Straße soll bis zur Einmündung zur Karlstraße verbreitert werden, um Platz für eine Linksabbiegespur für diejenigen zu schaffen, die von Osten kommend in das neue Areal einfahren wollen. Dazu ist eine Querungshilfe für Fußgänger geplant. Der Geh- und Radweg an der Südseite der Neuen Donnerschweer Straße muss neu angelegt werden.  Die Ampel an der Einmündung Neue Donnerschweer Straße/Karlstraße muss entsprechend angepasst werden. Die Karlstraße wird verbreitert und eine Linksabbiegespur von der ZOB-Zufahrt bis zur Neuen Donnerschweer Straße angelegt. Auch der Geh- und Radweg an der Südseite der Karlstraße muss verlegt werden, heißt es. Eine neue Querungshilfe für Fußgänger wird westlich der Zufahrt zum Willy-Brandt-Platz angelegt. Die Querungshilfe westlich der ZOB-Zufahrt wird an die neue Breite angepasst.

Im Rahmen des städtebaulichen Vertrages ist die EWE als Investor verpflichtet, all diese Arbeiten zu beauftragen und zu bezahlen. Vor Beginn der Hochbauarbeiten müssen die Straßen entsprechend fertiggestellt werden.

Das Gesamtprojekt ist auf etwa zehn Jahre angelegt. Als erstes soll sechsgeschossig entlang der Bahn gebaut werden. Für 10 000 Quadratmeter an der Neuen Donnerschweer Straße existiert zunächst eine Veränderungssperre, weil die Bahn dort Baumaterial für den beabsichtigten Streckenausbau lagern will.

Patrick Buck
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2114

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