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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Einzelhändler sehen Existenz bedroht

07.02.2018

Oldenburg Der Einzelhandel lehnt die Überlegungen innerhalb der Stadtverwaltung und des Rates zur möglichen Einführung einer grünen Umweltzone ab. Die Pläne seien nicht ausgereift, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Nordwest, Jan König, beim Dreikönigstreffen der FDP Oldenburg am Montagabend im Etzhorner Krug. Nach Lektüre der öffentlich zugänglichen Sitzungsvorlagen vermute er, dass sich die Verwaltung „überhaupt nicht in dem erforderlichen Maß mit den Auswirkungen und Folgen der grünen und der blauen Umweltzone auf das Wirtschaftsleben und unsere Gesellschaft insgesamt auseinandergesetzt hat“, kritisiert König. So sei unzureichend betrachtet worden, wie viele Autos eine Umweltzone betreffen würde. „Es werden Kunden die Stadt meiden, nicht weil sie es wollen, sondern weil sie müssen.“

Der Handel wäre aus Sicht Königs „als wichtigster Wirtschaftsfaktor in der Innenstadt mehrfach existenzbedrohend betroffen“. Ein Großteil der Kunden, der Arbeitnehmer, des Lieferverkehrs und Besucher von Arztpraxen und Dienstleistern würde „ausgesperrt“. Sämtliche innerstädtischen Parkhäuser wären in einer Umweltzone für Fahrzeuge unterhalb der Schadstoffklasse Euro 6 nicht mehr erreichbar.

Auch der Handel wolle die Attraktivität der Innenstadt durch Luftreinhaltung fördern. König schlägt „intelligente Tourenplanungssysteme“ für den Lieferverkehr vor, bei. Dadurch ließen sich der Spritverbrauch senken und der Verkehrsfluss verbessern.

Hintergrund sind Pläne für mögliche Fahrverbote für bestimmte Fahrzeuge. Der Rat hatte sich am 22. Januar für eine sogenannte grüne Umweltzone ausgesprochen. König sprach anstelle des angekündigten früheren NWZ-Chefredakteurs Rolf Seelheim, der am Montag kurzfristig verhindert war.

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