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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

SPD regt städtische Wohnbau-Gesellschaft an

24.06.2019

Oldenburg Die Stadt soll über eine neue Gesellschaft selbst kostengünstigen Wohnraum schaffen. Das sieht ein Antrag der SPD-Fraktion für die Sitzung des Rates an diesem Montag vor.

In dem Antrag fordert die SPD die Verwaltung auf, die Gründung einer Gesellschaft zu prüfen. Die Stadt soll etwa zwei Drittel der Anteile halten, die GSG ein Drittel. Ziel sei es, städtische Grundstücke unter Marktwert an die Gesellschaft veräußern zu können, damit Wohnungen zu günstigen Mietpreisen entstehen, erläutert Fraktionschef Ulf Prange MdL am Sonntag.

Die Stadt habe selbst nicht die Kapazitäten, um Sozialwohnungen zu bauen. Und an die GSG dürfe die Stadt nicht unter Marktpreis Bauland verkaufen. Die Gründung der Gesellschaft würde beide Probleme lösen: Sie könnte einerseits günstig Flächen erwerben und gleichzeitig die Strukturen der GSG nutzen, zählt Prange die Vorteile auf.

Der Rat befasst sich in der Sitzung an diesem Montag (18 Uhr, Kulturzentrum PFL) mit Möglichkeiten, mehr Sozialwohnungen zu schaffen. Gegenüber der Forderung von Linke/Piraten weist die Stadt darauf hin, die Verwaltung müsse erst die personellen Ressource schaffen, um selbst in den Bau von Sozialwohnungen einsteigen zu können. OB Jürgen Krogmann macht deutlich, dass der Aufbau der Ressourcen erstens Zeit koste und zweitens erst ab einem bestimmtem Bauvolumen wirtschaftlich sinnvoll sei.

Das „Oldenburger Bündnis für Wohnen“ fordert die Ratsfraktionen auf, den für diesen Montag geplanten Beschluss über die Vermarktung von Grundstücken im Neubaugebiet Bahndamm zu vertagen. Diese Grundstücke müssten nach dem neuen Modell für Sozialwohnungsbau veräußert werden. Prange hält das für zeitlich unrealistisch. Die von der SPD vorgeschlagene neue Gesellschaft könne in die Vermarktung der Fliegerhorst-Grundstücke einsteigen, hofft Prange. Der Verkauf soll Ende des Jahres beginnen.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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