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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Stand-Schwund ist im Januar ganz normal

27.01.2018

Oldenburg „Sollte heute nicht Wochenmarkt sein? Da sind aber nur zwei Stände.“ Seit Anfang des Jahres haben sich einige Leser bei der NWZ gemeldet, um ihre Verwunderung über das vermeintlich abgespeckte Angebot auf manchen Wochenmärkten in den Stadtteilen kundzutun. Mancher Leser schickte gleich ein Foto von einem fast leeren Marktplatz als Beweis. Andere fragten nach, ob es sich um einen Irrtum auf der Terminseite gehandelt habe.

Aber es war weder ein Übermittlungsfehler noch haben die Märkte Probleme mit den Beschickern. Richtig ist, dass der Januar der traditionell schwächste Marktmonat ist und viele Standbetreiber diese Zeit deshalb für einen Urlaub nutzen. „Das Angebot ist dann auch auf dem großen Wochenmarkt am Pferdemarkt spürbar geringer“, erklärt Stadtsprecher Stephan Onnen. „Auf den kleinen Märkten in Bloherfelde oder Kreyenbrück fällt das natürlich stärker ins Auge. Vor allem an einem Mittwochsmarkt, der allgemein immer etwas schwächer ausfällt als die Märkte am Freitag oder Samstag.“

Auch der Markt in Eversten, für den der Verein Eversten Markt Management (EMA) zuständig ist, verzeichnet in diesem Zeitraum eine etwas schwächere Beteiligung. „Wenn der Blumenhändler vorn am Platz seine Ware aufbaut, dann sieht man von weitem, es ist Wochenmarkt“, sagt der EMA-Vorsitzende Hans-Günther Zemke. „Aber im Januar macht er Ferien, wegen des Wetters.“ Aus Sicht der Everster sind die weniger beschickten Märkte im Januar jedoch kein Problem. „Wenn einer fehlt, rücken andere ein Stück auf, damit keine Lücken entstehen“, so Zemke. Auch die Marktbesucher in Eversten haben sich an einen gewissen Angebotsschwund im Januar gewöhnt. „Bei diesem Wetter kaufen die Leute ja ohnehin keine Blumen.“

Sowohl in Eversten als auch in den anderen Stadtteilen werden die Märkte schon bald wieder größer und entsprechend besser besucht sein, sind sich die Verantwortlichen sicher. „Nichtsdestotrotz freut sich die Stadt auch über Anbieter, die das Sortiment unserer Wochenmärkte erweitern können“, sagt Stephan Onnen. „Wer einen interessanten Stand hat, kann sich gern an die Marktverwaltung wenden.“

In Eversten wiederum ist man mit dem ausgesuchten Angebot zufrieden. „Wir haben auch noch einige Interessenten für weitere Stände“, sagt Hans-Günther Zemke. „Aber es muss ja auch jeder Standbetreiber auf seine Umsätze kommen. Und für einen zweiten Bäcker oder Fischhändler ist der Markt in Eversten einfach zu klein.“ Das bestehende Marktkonzept des Vereins habe sich aber bewährt, betont Zemke. „Damit ist der Everster Wochenmarkt immerhin seit seiner Begründung vor 12 Jahren erfolgreich.“

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