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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bahn hält am Zeitplan fest – Rodung ab November?

05.10.2019

Oldenburg /Hannover Die vor wenigen Tagen im Rat der Stadt Oldenburg beschlossene Klage gegen den Ausbau der Bahnstrecke durch das Stadtgebiet habe keinen unmittelbaren Einfluss auf den Zeitplan der Bahn. Das teilte ein Sprecher der DB Netz AG in Hannover mit. „Die Ankündigung oder auch die Einreichung von Klagen oder des Antrags auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung haben keinen Einfluss auf unsere Tätigkeiten“, betonte der Sprecher auf Anfrage der NWZ. „Lediglich eine dahingehende Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts hätte diesen Effekt.“

Der vorliegende Planfeststellungsbeschluss sei sofort vollziehbar. Daher werde mit den Rodungsarbeiten an der Strecke wie geplant im November begonnen, bekräftigte die Bahn. Das Info-Center, das in Nähe des Bahnhofs entsteht und für Anfragen aller Art zum Großprojekt zur Verfügung steht, soll wie geplant im Dezember öffnen, kündigte der Sprecher weiter an.

Vor Beginn der Rodungsarbeiten am Gleis sei eine Begehung seitens der Projektleitung, der umweltfachlichen Bauüberwachung und der Rodungsfirma geplant, teilte die DB Netz weiter mit. Bei dieser Begehung würden die Maßnahmen für dieses Jahr „noch einmal detailliert begutachtet“. Derzeit würden die Winterquartiere für die Fledermäuse in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde aufgehängt. Die Sommerquartiere für die Fledermäuse und die Nistkästen für Vögel würden dann sukzessive ebenfalls in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde aufgehängt.

Weiterhin seien Gutachter zur Wertermittlung unterwegs, berichtete der Sprecher. Die Beweissicherungen an Gebäuden gingen weiter; erste Bauerlaubnisverträge und Nutzungsverträge würden abgeschlossen.

Die DB Netz baut derzeit die Strecke zwischen Oldenburg und dem Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven aus. Sie wird elektrifiziert und ertüchtigt, um die Transporte vom und zum Hafen über die Schiene zu verbessern. Im Stadtgebiet ist der 8,9 Kilometer lange Abschnitt zwischen Pferdemarkt bis kurz vor der Bundesautobahn  29 bei Rastede-Neusüdende betroffen.

Neben Elektrifizierung und Ertüchtigung (dazu gehören Erneuerung des Untergrunds, des Oberbaus, der Böschungen und Stützwände) sollen über längere Abschnitte der Strecke Lärmschutzwände errichtet werden. Unter anderem ist auch eine Entflechtung des Bahnübergangs Alexanderstraße geplant. Die Straße wird in einer so genannten Troglage unter den Gleisen hindurchgeführt.

Gegen das Projekt gibt es seit Jahren hartnäckigen Widerstand. Die Kritiker fordern von der Bahn den Bau einer Umfahrung östlich von Oldenburg. Der Rat der Stadt hat eine Klage gegen die Baupläne beschlossen, die das Eisenbahnbundesamt im Juli genehmigt hat.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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