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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Jetzt doch – Bahn prüft Erhalt der Gleishalle

11.05.2018

Oldenburg Unerwartete Wende im Streit um den Erhalt der Oldenburger Gleishalle: Die Bahn prüft eine denkmalschutzgerechte Sanierung. Der Bevollmächtigte der Bahn für Norddeutschland, Ulrich Bischoping, sagte am Montagabend auf Anfrage der NWZ, derzeit prüften Gutachter welche Teile erhalten werden können. „Was nicht saniert werden kann, muss erneuert werden, das ist klar“, sagte der Bahn-Manager. „Aber wir haben den bisher favorisierten Plan, die Halle abzureißen und im alten Stil wieder aufzubauen verworfen.“ Die Bahn lasse sich auf einen Erhalt der mehr als 100 Jahre alten und in Niedersachsen einmaligen Gleishallen-Konstruktion ein.

Die Stadtverwaltung reagierte verhalten auf die Ankündigung. „Wir warten das Gutachten ab und schauen uns an, welche Teile tatsächlich saniert werden“, sagte Baudezernentin Gabriele Nießen der NWZ. Das Gutachten soll Ende Mai vorgestellt werden. Spannend sei vor allem, wie der Gutachter das Gerüst und das Dach, also wesentliche Elemente des Bauwerks, bewerten. „Sollte die Bahn die Gleishalle sanieren, würden wir uns sehr freuen.“ Dann hätten sich „unsere Bemühungen und unsere Hartnäckigkeit“ ausgezahlt.

Seit Jahren ist die Sanierung der Gleishalle überfällig. Vor Jahren schon mussten die Glaselemente aus der brüchigen Dachkonstruktion herausgenommen werden – die Fahrgäste stehen seitdem auf den Bahnsteigen im Regen. Die Bahn hatte zunächst einen Abriss und Neubau geplant.

Vor zwei Jahren hatte der damalige Bahnchef Grube bei einem Besuch in Oldenburg zugesagt, nicht die wirtschaftlich günstigste Lösung zu wählen, sondern die Gleishalle in altem Stil neu zu bauen. Neben der Stadtverwaltung und dem Rat hatte auch die Oldenburgische Landschaft vehement für eine Sanierung gekämpft.

Christoph Kiefer
Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2101

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