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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Holperstrecken In Oldenburg: Für Radfahrer soll’s hier bald rund laufen

02.08.2018

Oldenburg Man wird schon mächtig durchgeschüttelt, wenn man mit dem Rad im Stadtgebiet unterwegs ist. Da gibt es ebene Strecken, die jedoch immer wieder von Schwellen unterbrochen werden. Oder unebene, die mit Klinkersteinen gepflastert sind. Oder auch die Mischung von Sand und Asphalt. NWZ-Leserinnen und -Leser haben wieder Holperstrecken gemeldet. Und auch eine merkwürdige Ampelschaltung ist diesmal ein Thema.

Die NWZ hat alle Hinweise an die Stadtverwaltung weitergeleitet – und auch schnell Antworten bekommen. Gut so, denn Verbesserungen werden in Aussicht gestellt. Hier die Hinweise und die Reaktion der Stadt.

Johann--Justus-Weg

„Der Zustand des Radweges am Johann- Justus-Weg (das letzte Drittel ab Holz Suhr) Richtung Pophankenweg ist eine einzige Katastrophe, eine Mischung aus Sand und gelegentlichen Asphaltflecken, eine Strafe für jeden Rücken/Bandscheibe“, schreibt Ingrid Kersten. Da der Johann-Justus-Weg viel befahren werde, weiche man als Radfahrer lieber auf den Radweg aus. Eine dicke Sandschicht wie auf dem übrigen Teil des Radweges bis zu Firma Westerburg bereits geschehen, würde Abhilfe schaffen, ihr Vorschlag.

Das sagt die Stadt: Die Nebenlage in diesem Bereich des Johann-Justus-Weges ist kein Radweg, sondern ein Gehweg, Radfahrer frei. Es besteht also die Möglichkeit, auf der Fahrbahn zu fahren. Sollte man auf dem Gehweg fahren, so muss Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Auf Grund dieser Anfrage haben wir aber eine Sanierung der Gehweg-Oberfläche für das kommende Jahr vorgesehen.

Scheideweg

Um den Radweg am Scheideweg vom Famila-Markt in Richtung Nadorster Straße geht es Romana Hoes: „Letztes Jahr wurden da neue Rohre verlegt. Jetzt hat man das Gefühl, es ist eine verkehrsberuhigte Zone für Fahrräder. So viele Schwellen.“

Das sagt die Stadt: Die von der EWE verlegten Rohrleitungen wurden provisorisch mit Pflastersteinen geschlossen, damit sich zunächst der Rohrgraben setzen kann. Im Anschluss werden diese Rohrgräben dann mit einer Asphaltdecke endgültig geschlossen. In diesem Fall hat die EWE geplant, die Asphaltdecken noch in diesem Herbst einzubauen.

Alexanderstraße

„Wie allen Fahrradfahrern wohl bekannt ist, die den Fahrradweg an der Alexanderstraße in Richtung Stadtmitte gegenüber vom Gertruden-Kirchhof befahren, ist diese Strecke sehr holperig“, so Friedhelm Hutfilter, „diese Klinkersteine wurden erst vor wenigen Jahren neu verlegt. Ich mache hier den Vorschlag, nochmals die Fläche mit einem Rüttler zu bearbeiten.“

Das sagt die Stadt: In diesem Abschnitt der Alexanderstraße sind wir bereits dabei, eine angemessene Art der Verbesserung zu erarbeiten.

Amalienstraße

„Seit Anfang dieses Jahres wurde an der Ampel Poststraße/Amalienstraße und Huntestraße/Amalienstraße das kombinierte Lichtzeichen für den Radverkehr/Fußgänger entfernt und nur durch ein Lichtzeichen Fußgänger ersetzt. Das Lichtzeichen Radfahrer wurde zwar mit erneuert, aber nicht angeschlossen“, schreibt Andreas Nentwig und verweist auf die Straßenverkehrsordnung. Nach Paragraf 37 Absatz 2 Satz 6 gilt in diesem Fall für Radfahrende nämlich das Lichtzeichen für den Straßenverkehr.

Nentwig schildert das Problem: „Wenn ich mit dem Fahrrad über die Poststraße Richtung Amalienstraße will, zeigt das Lichtzeichen für den Straßenverkehr aber auch grün, wenn der Querverkehr hier die Poststraße grün hat. Dass hier noch nichts passiert ist, liegt wohl daran, dass die seit 1. 1.2017 gültige Rechtslage vielen Radfahrenden noch nicht bekannt ist.“ Er habe die Stadt mehrfach darüber informiert. „Doch die Stadt ignoriert die Anfragen. Auch die Polizei hat mich an die Stadt verwiesen, obwohl hier eine Gefahr für Radfahrende besteht“, sagt Andreas Nentwig.

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Das sagt die Stadt: Die Signalanlage an der Amalienstraße/Poststraße/Huntestraße bekommt in dieser Woche eine neue Signalsteuerung. Damit werden dann auch die neuen Radsignalgeber ordnungsgemäß in Betrieb genommen und die Abdeckungen können entfernt werden.

Lesen Sie auch: Was die Fahrradstadt Oldenburg alles nicht hat

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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