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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Wie lange müssen Sie für ein Haus arbeiten?

20.12.2019

Oldenburg Was nützt ein hohes Einkommen, wenn die Wohnkosten das sauer verdiente Geld gleich wieder auffressen? Das Institut Empirica hat im Auftrag der Bausparkasse LBS die Angebotspreise für Einfamilienhäuser und die örtlichen Durchschnittsgehälter in Niedersachsen ausgewertet. Ergebnis: Bei den Kaufpreisen ist Oldenburg (noch) weit von der Spitze entfernt. Aber: Beim Verhältnis von Einkommen und Kaufpreisen sieht es nicht so gut aus.

Im dritten Quartal ermittelten die Experten bei den in Oldenburg angebotenen Einfamilienhäusern einen Median von 398 000 Euro. Das bedeutet, die eine Hälfte stand zu niedrigeren Preisen, die andere Hälfte zu höheren Kursen zum Verkauf. Für das untere Marktsegment ermittelte Empirica 299 000 Euro, für das obere Segment 475 000 Euro. Allerdings: 25 Prozent der Angebote lagen noch über diesem Wert. In der Auswertung finden sich Neubauten ebenso wie sanierungsbedürftige Häuser.

Ausgerechnet wurden auch die Quadratmeterpreise. Sie lagen im unteren Segment bei 1985 Euro, im mittleren Spektrum bei 2663 Euro, im oberen Bereich bei 3164 Euro.

Für Großstädte sind die Kaufpreise noch vergleichsweise günstig. In Hannover lag das obere Preissegment bei knapp einer Million. Im preiswertesten Segment wurden Häuser für 454 000 Euro angeboten, der Median lag bei 629 000 Euro – also mehr als 50 Prozent höher als bei uns.

Braunschweig kam auf einen Median von 528 000 Euro, Osnabrück auf 445 000 Euro. Das teuerste Pflaster Niedersachsens (mit Ausnahme von Ferienimmobilien auf den Inseln) ist jedoch das kleine Bendesdorf. Dort liegt der Median bei 882 000 Euro. Warum? Bendesdorf gehört zum Kreis Harburg und liegt vor den Toren Hamburgs.

Das Örtchen ist auch (negativer) Spitzenreiter beim Verhältnis Einkommen/Wohnkosten. Im Schnitt 16,8 Familienjahreseinkommen (netto) kostet hier ein Haus. In Hannover sind es 15,1 Jahreseinkommen, in Braunschweig 13. Und dann folgen bei den Großstädten bereits Oldenburg und Osnabrück. Statistisch 11,5 Jahreseinkommen muss bei uns eine Familie für ein durchschnittliches Haus bezahlen.

Im Ammerland ist das Verhältnis Einkommen/Kaufpreise deutlich günstiger. Hier reichen im Schnitt 6,95 Jahresgehälter.

Wem auch das zu teuer ist, der sollte sich in Einbeck umsehen. Dort gibt es einfache Häuser bereits zum Preis einer besseren Garage – für 59 250 Euro so die Studie. Zwei örtliche Jahresnettoeinkommen reichen dort für Durchschnittshäuser.

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Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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