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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ingvar Kamprad Gestorben: Als der IKEA-Gründer ganz heimlich Oldenburg besuchte

29.01.2018

Oldenburg In seinem Oldenburger Hotel hatte er zuerst unter einem falschen Namen eingecheckt, danach war der IKEA-Gründer Ingvar Kamprad durch die Innenstadt gebummelt. Die Eisbein-Portionen gefielen ihm sehr gut („größer als in Berlin“) und auch die Fußgängerzone beeindruckte den Multimilliardär nach eigener Aussage sehr.

NWZ-Artikel vom 8. Juli 2008 (ePaper-Archiv)

Der Besuch Kamprads Anfang Juli 2008 in Oldenburg sollte eigentlich geheim bleiben – doch ein Leser der „Nordwest-Zeitung“ erkannte den damals 82-jährigen Schweden bei seiner Visite der hiesigen IKEA-Filiale und gab der Redaktion einen Tipp.

In seinem Oldenburger Möbelhaus ließ sich der Chef nicht nur einfach durch die Abteilungen herumführen, sondern suchte auch das Gespräch mit seinen Angestellten. Auf Deutsch, denn Kamprad hatte die Sprache einst von seiner Großmutter gelernt. Auch für gemeinsame Fotos – ja, auch damals gab es schon Selfies – stand der Schwede zur Verfügung.

Selbst für NWZ-Redakteurin Sabine Schicke hatte der eher pressescheue Kamprad fünf Minuten Zeit und beantwortete geduldig ihre Fragen. Völlig unkompliziert sei das gewesen, schrieb Schicke damals in der „Nordwest-Zeitung“. Berührungsängste konnte sie nicht feststellen. Eher das Gegenteil. Beim Reden habe der IKEA-Gründer seinen Gesprächspartner spontan an sich gedrückt.

Ingvar Kamprad verstarb im Alter von 91 Jahren. Das teilte das Unternehmen am Sonntag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der Milliardär hatte den heutigen Möbelriesen 1943 mit 17 Jahren gegründet. Das I und das K stehen für seine Initialen, E und A für den Bauernhof Elmtaryd beim Ort Agunnaryd, wo er aufgewachsen ist.

Die Filiale in Oldenburg war 2007 eröffnet worden.

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Denis Krick Redaktionsleitung / Online-Redaktion
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