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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Krakenlampe und Sandhauspresse

29.09.2017

Oldenburg Zum dritten Mal hat die Prototypenparty in Oldenburg erfolgreich Gründer, Produktentwickler und Designer mit möglichen Nutzern ihrer Produkte sowie Wirtschaftsvertretern zusammengebracht. Neun Startups stellten sich während der dreistündigen Veranstaltung den etwa 100 Gästen vor – diese erfuhren Details über die zehn Prototypen, konnten sie testen und gaben Rückmeldungen und Realisierungstipps.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) mit dem An-Institut GIZ GmbH, der Kanzlei Wandscher und Partner sowie dem Team Prototypenparty aus Hannover, gefördert von der „Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung“ aus Varel.

Folgende Prototypen wurden vorgestellt:
 Kreativ Sandhauspresse: Mit Hilfe dieser Form können am Strand oder in Sandkästen kleine Häuser aus Sand entstehen. Der Sand wird in eine Faltform gefüllt und verdichtet. Anschließend lassen sich verschiedene Giebel, Dächer und Außenfassaden gestalten.
 HyperPod X: Die Gruppe (Universität Oldenburg/Hochschule Emden/Leer) nahm dieses Jahr am internationalen Wettbewerb „Hyperloop Pod Competition II“ teil und erreichte die Top 6 in der Endrunde, zudem erhielten sie einen von drei Innovationspreisen für das Kontroll-und Bremssystem. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein Konzept für einen Hochgeschwindigkeitszug zu entwickeln und zu testen, welches in der Lage sein wird, Passagiere und Fracht mit höheren Geschwindigkeiten als kommerzielle Flugzeuge zu befördern.
Home Voice: Die Immobilie für Vermieter und Mieter leichtgängig zu machen und auf beiden Seiten für Transparenz zu sorgen, ist das Ziel des Oldenburger Gründerteams. Ihre Web-Applikation soll es Vermietern erleichtern, Immobilien in ihrer gesamten Komplexität zu überblicken und dank einer klaren Oberfläche und Ausgestaltung aller Prozesse Vorgänge schneller abzuarbeiten.
 Smarter Rucksack: Ein diebstahlsicherer Turnbeutel mit Solarpanel und Powerbank, damit sein Träger unterwegs nicht auf die wichtigsten Geräte verzichten muss. Der Beutel wird in Deutschland von Hand hergestellt und lässt sich individuell auf der Webseite konfigurieren.
Protect Mii: Hierbei handelt es sich um eine App, die der Sicherheit des Nutzers dient. Sobald ein Angriff erfolgt, kann dieser durch einen einfachen Handgriff an seinem Smartphone einen Alarm auslösen. Automatisch werden persönlich ausgewählte Kontakte über die Gefahrensituation und die Standortdaten des Nutzers informiert.
megaMeter: Ein benutzerfreundliches Smart-Meter-Gateway, das den Stromzähler ins Heimnetzwerk bringt. So wird der Stromverbrauch transparent dargestellt, wobei jeder Nutzer dank lokaler Datenspeicherung selbst über die Verwendung seiner Daten entscheiden kann.
Krakenlampe: Der Prototyp von „hs42“ ist eine Leuchte mit fünf „Armen“, die sich durch Berührung ein- und ausschalten sowie dimmen lässt und die bei Berührung mehrerer Arme verschiedene Leuchtoptionen bereitstellt.
Rollringgetriebe: Ebenfalls ein Prototyp von hs42 – ein Linearantrieb mit Gleichstrommotor und Rollringgetriebe auf Basis mechanischer Normteile. Der Antrieb ist effizient, in axialer Richtung missbrauchsfest und in seiner Bauweise sehr kompakt – z.B. als Öffnungsautomatik.
Lotikova: eine nachhaltige Streetwear von Couture. Aus Second-Hand Kleidung entstehen auf Bestellung neue, individuelle Design-Stücke (Taschen, Rucksäcke etc.).
Klappspaten: Ein zweiter Stiel ermöglicht ein Arbeiten in aufrechter Haltung. Der Spaten ist somit sehr rückenschonend und kraftsparend.

Als Sieger des Publikumspreises wurde das Team um Zama Syed, Johannes Lüken und Mitchell Mkrtchian für ihre Idee „ProtectMii“ gekürt. Den zweiten Platz teilten sich Anastasia Lotikova für das gleichnamige Streetwear-Label sowie Dieter Hagen und Carla Poneleit mit der Kreativ-Sandhauspresse.

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