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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Oldenburg ist die Hauptstadt der Liegeräder

16.08.2016

Oldenburg Oldenburg ist Fahrrad-Hochburg – und doch sind flache Liegeräder mit nur 50 Zentimeter hohen Sitzen nach wie vor Exoten im Straßenbild. Am vergangenen Wochenende war das anders: „Da war Oldenburg Liegeradhauptstadt“, freut sich Dieter Hannemann von der Oldenburger Liegeradgruppe. 143 Fahrerinnen und Fahrer aus Dänemark, den Niederlanden und ganz Deutschland nahmen am „Großen Oldenburger Liegeradtreffen“ teil und glitten in mehreren gemeinsamen Ausfahrten auf ihren mobilen Liegestühlen durch die Gegend.

Ein Liegerad funktioniert im Prinzip wie ein normales Velo. Allerdings befindet sich das Tretlager vor dem Fahrer. Statt auf einem kleinen Sattel sitzt er bequem in einer Sitzschale. Die Radler in der Horizontalen haben einige Vorteile auf ihrer Seite: Sie sind mit Rückenlehne unterwegs und befinden sich in einer deutlich entspannteren Körperposition. Es gibt keine schmerzenden Handgelenke und kein schmerzendes Hinterteil nach langer Fahrt.

Apropos lange Strecken: „Einige Teilnehmer sind bei der Anreise bis zu 580 Kilometer in zwei Tagen gefahren“, berichtet Organisator Dieter Hannemann. Die älteste Teilnehmerin war 85, der jüngste Liegeradfahrer erst zehn Jahre alt. Ein Teil der Radler hatte sich am Freitagabend in Sternfahrten aus Bremen und Leer auf den Weg nach Oldenburg gemacht. Mit einer ländlichen „Dämmerungstour“ zum Großen Bornhorster See kamen die Teilnehmer des Treffens erstmals gemeinsam ins Rollen. Als Quartier stand ihnen das ehemalige Offizierscasino mit Außengelände auf dem früheren Kasernenareal in Donnerschwee zur Verfügung. Am Sonnabend standen Workshops mit Probefahrten, eine „Hafenrundfahrt“ in Oldenburg und eine Ausfahrt ins Ammerland mit Halt beim Café Mansholter Wege auf dem Programm.

Das Wochenende bot weit mehr als nur Liegeradfahren: Am Bornhorster See gab es eine Einführung ins Geocaching und in die Nutzung von Wasserfahrrädern. Ins feuchte Element wechselten die Radler auch beim „GOL Stand-Up-Paddel-Cup“. Abends vermischten sich Tour und Kultur mit Kino, Chor und Theater – alles auf Liegerädern.

„Den Gästen bleibt Oldenburg in guter Erinnerung. Alle waren begeistert von der Geduld der Oldenburger Verkehrsteilnehmer“, bilanzierte ein zufriedener Dieter Hannemann, der sich mit seinem Orga-Team über viel Lob für die Ausrichtung freute.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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