• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Betonpoller und Sperren sorgen für Sicherheit

25.11.2017

Oldenburg Ein Mix aus Betonhindernissen und Fahrzeugsperren sorgt beim Lambertimarkt für Sicherheit. Die acht eingesetzten Betonpoller sollen jedoch nur eine Zwischenlösung sein. „Für das nächste Jahr sind versenkbare Poller geplant“, so Stephan Onnen, Pressesprecher der Stadt Oldenburg. 100.000 Euro sind dafür im Haushaltsentwurf veranschlagt. Beim Stadtfest und Weihnachtsmarkt sollen diese dann die Fußgängerzone absichern. Diese seien gerade praktisch, da Rettungsdienste im Notfall einen Schlüssel haben und die Absperrungen versenken können.

Da die Betonpoller in diesem Jahr nur als provisorische Lösung dienen, ist es nicht vorgesehen, sie ähnlich wie in anderen Städten – beispielsweise in Bochum in Nordrhein-Westfalen – zu verschönern. Die klotzigen Absperrungen in Bochum sind wie Weihnachtsgeschenke in Folien und mit Schleifen verpackt.

Das Sicherheitskonzept für den Lambertimarkt in diesem Jahr, der am 28. November beginnt, hat die Stadtverwaltung in Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr entwickelt. Am Freitag wurden auf der neben dem Schloss gelegenen Schlossplatz-Zufahrt acht Betonblöcke aufgestellt. Darüber hinaus wird die Zufahrt aus Richtung Paradewall zwischen den Schlosshöfen und dem Schloss mit einem Schausteller-Fahrzeug versperrt.

Sollte es zu einem Rettungseinsatz kommen, könne dieses Fahrzeug schnell zur Seite bewegt werden, teilt die Stadt mit. An vier Tagen die Woche ist der Kasinoplatz mit Wochenmarkt- und Bauernmarktständen belegt. „Auch hier steht zusätzlich ein Schausteller-Fahrzeug bereit“, so die Stadt Oldenburg.

Es gebe nach Auskunft der Sicherheitsbehörden keine aktuelle Gefährdungslage für den Markt, dennoch soll auf das vermehrte Sicherheitsbedürfnis der Menschen eingegangen werden.

„Es sind auf jeden Fall mehr Polizisten als im letzten Jahr im Einsatz“, sagt Stephan Klatte, Sprecher der Polizeiinspektion Oldenburg. Diese sollen an verschiedenen Ecken des Lambertimarktes gleichzeitig eingesetzt werden. Zu den Hauptzeiten – zum Beispiel samstags – kommen zudem mehr Beamte zum Einsatz.

Darüber hinaus überwacht die Polizei den Weihnachtsmarkt an drei verschiedenen Stellen mit Videokameras. ​Diese Live-Bilder werden dann in der City-Wache auf Monitoren beobachtet, es werden jedoch keine Aufzeichnungen vorgenommen, so die Stadt. „Man kann Auseinandersetzungen irgendwelcher Art sofort erkennen“, sagt Klatte. Sollte eine Person Hilfe brauchen, könne sofort eingegriffen werden. Somit seien die Videoaufnahmen rein präventiv.

Anna-Lena Sachs
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.