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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Lichterfest Im Tierheim: Besucher bringen Lichterglanz und Streicheleinheiten

04.12.2017

Oldenburg Wenn das Tierheim zum Lichterfest einlädt, lassen sich die Oldenburger auch vom norddeutschen Schmuddelwetter nicht abschrecken. Über 1000 Besuchern war die nasskalte Witterung am Sonntagnachmittag egal; sie wollten Tiere sehen, Geschenke bringen und sich im Lichterglanz des Tierheims in Adventsstimmung bringen.

Daraus wäre aber beinahe nichts geworden. „Kurz vor Beginn ist uns eine Sicherung durchgebrannt“, erzählt Tierheim-Leiter Dominic Köppen. Das wäre eine Schlagzeile geworden: Lichterfest im Dunkeln. „Zum Glück hat uns das Deutsche Rote Kreuz mit Generatoren ausgeholfen.“

Schon der erste der drei Zubringerbusse, die zwischen Tierheim und Combi-Parkplatz in der Hundsmühler Straße hin und her pendelten, kam rappelvoll vor dem Tierheim an. Schnell wurden nicht nur die ersten Windlichter verteilt, auch der Spendentisch füllte sich zügig. Mit einem Karton voller Hundefutter, Leckerlis und ein paar Dingen vom Internet-Wunschzettel des Tierheims kamen Philip McKenna (23) und seine Verlobte Jacqueline Grobe (22) sowie seine Eltern Simone und Craig an. „Wir waren letztes Jahr auch schon hier und lieben die Atmosphäre“, sagt Philip McKenna. „Es ist immer wieder schön, wenn es dunkel wird und jeder sein Licht dabei hat“, fügt Simone McKenna hinzu. „Und Waffeln und Glühwein dürfen auch nicht fehlen.“

Seit neun Jahren veranstaltet das Tierheim sein Lichterfest. Die 13 Mitarbeiter und rund 90 ehrenamtliche Helfer sind dafür auf den Beinen. „Alles ist handgemacht“, sagt Dominic Köppen. „Manchmal sieht man das vielleicht, aber dafür steckt sehr viel Liebe drin.“ Bei den Ehrenamtlichen bedankte sich das Tierheim später mit einem ihnen gewidmeten Trickfilm.

Rund 200 Tiere sind derzeit im Tierheim – etwa 100 Katzen, 16 Hunde und über 80 Kleintiere wie Nager, Geflügel und Amphibien. „Für die Tiere ist das anfangs etwas Stress, weil viele Leute kommen“, sagt Köppen. „Aber sie mögen es. Sie werden so oft durchs Gitter gestreichelt wie sonst nicht. Und spätestens bei den ersten Leckerlis vom Spendentisch ist alles gut.“

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Alles gut fanden auch Eike Adler (42) und Ehefrau Caroline, die mit ihren Töchtern Tamina (3) und Elena (1) kamen. „Ich war vor fünf Jahren mal hier, als ich einen Hund suchte“, erinnert sich Adler. „Und ich finde es toll, wie sich das Tierheim seitdem entwickelt hat. Tochter Tamina freute sich vor allem über die Hunde und Katzen und wollte später noch eine Freundin treffen.

Vielen Besuchern gefällt die Atmosphäre, die mehr an einen Tierpark als ein Tierheim erinnert. „Das hat sich aus den kreativen Ideen der Mitarbeiter entwickelt“, sagt Köppen. „Wenn es den Besuchern gefällt, umso schöner.“

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