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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Sie retteten Tausenden das Leben

25.04.2018

Oldenburg Ein bewegendes Fest hat die Universitätsklinik für Innere Medizin ‐Onkologie und Hämatologie des Klinikums Oldenburg anlässlich zehn Jahre allogener und 25 Jahre autologer Stammzelltransplantation gefeiert.

Das Klinikum gelte im Bereich der autologen Knochenmarktransplantationsstation (KMT) als eines der größten Zentren in Deutschland, berichtete Professor Dr. Claus‐ Henning Köhne, Direktor der onkologischen Klinik. Der damals eingesetzte Leitende Arzt sei bis heute geblieben: Privatdozent Dr. Bernd Metzner. Es gebe wahrscheinlich niemanden in Deutschland, der mit einer solchen Konstanz an einem Klinikum so viel Erfahrung im Bereich der autologen Transplantation verkörpere. Er habe sich zudem zu diesem Thema als erster an der medizinischen Fakultät habilitiert.

Erfolg für das Team

Auch Prof. Dr. Jochen Casper, der leitende Arzt der allogenen Stammzelltransplantation, habe Pionierarbeit geleistet. „Er hat mit mir gemeinsam 2008 die erste Knochenmarktransplantationsstation in der Weser‐-Ems‐-Region vor zehn Jahren eröffnet“, berichtete Köhne.

Voraussetzung für einen solchen Erfolg sei auch ein gutes Team. Ohne engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei „das nicht zu schaffen“. Letztlich hätten viele Patientinnen und Patienten durch die autologe oder allogene Transplantation eine deutliche Besserung oder sogar Heilung ihrer Erkrankung erlebt.

Berührend für die Zuhörerinnen und Zuhörer waren die Redebeiträge von Sibylle Lück und Hartmut Laux, die für alle die Patientinnen und Patienten sprachen, denen die Stammzelltransplantation im vergangenen Vierteljahrhundert das Leben zurückgegeben hat.

Sibylle Lück war 39 Jahre alt und Mutter zweier Kinder – 6 und 16 Jahre alt – als man ihr eröffnete, dass sie Krebs habe. Die gelernte Krankenschwester unterzog sich einer autologen Stammzelltransplantation. Am Ende sagte die heute 55‐-Jährige: „Und es ist tatsächlich so: „Der Himmel ist blauer, das Gras grüner und die Sonne gelber, wenn man das alles überstanden hat.“

„Ein Leben lang dankbar“

Bei Hartmut Laux war die Situation noch dramatischer. 2000 hatte er ein Geschwulst am Hals, und ihm wurde eröffnet: „Sie sind unheilbar krank!“ Der heute 73-Jährige hat nach eigenen Worten damals alles versucht. Nichts hat dauerhaft geholfen. Schließlich unterzog er sich einer allogenen Stammzelltransplantation in Oldenburg. Der Stammzellen-Spenderin, einer 23-jährigen Bundeswehrsoldatin, werde er ein Leben lang dankbar sein.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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