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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Wenn man auf der Skipiste den eigenen Garten im Blick hat

29.01.2018

Oldenburg Die 110 Aussteller auf der „Nordhaus 2018“ in der Weser-Ems-Halle waren am Sonntagnachmittag durchweg zufrieden. „Der Freitag könnte eventuell wegfallen“, war vereinzelt zu hören und der Besuch am Samstag sei „etwas zurückhaltend“ gewesen. „Das hat der Sonntag aber alles wieder aufgeholt“, hieß es.

„Der Freitag muss aber sein“, sagt Sven Möhlmann. Denn dann kämen die Besucher, die wüssten, dass die Aussteller Zeit für sie hätten, so der Projektleiter. Für die Aussteller sei der Freitag zur Einstimmung auf die Messe gut. Die Besucherzahl, die 2017 mit 8000 angegeben war, wird nach seinen Angaben wohl wieder erreicht werden.

Ohne ein Smartphone geht „Smart Living“ nicht. Das System, das Dominik Römer von der EWE vorstellt, spielt seine Stärken auch im Urlaub aus: Wenn der Besitzer in den Wintersport fährt, geht das Licht im Haus automatisch aus, die Heizung wird runtergedreht und das Sicherheitssystem aktiviert. Er kann auf der Piste durch die Einrichtung von WLAN-Kameras ständig auf seinem Smartphone sehen, wer sich so in seinem Garten rumtreibt.

Eine zeit-basierte Lampenschaltung im Haus lässt Einbrecher glauben, dass sich Menschen im Haus befinden. Wer eine Katzenmutter hat, benötigt das natürlich nicht.

„Wie angenehm, dass das Wohnzimmer bereits warm ist“, wird der gut erholte Winterurlauber sagen können, wenn er auf der Rücktour am Kamener Kreuz schon mal die Heizung per Smartphone hochfährt. Wieder zu Hause kann er „Alexa“ Befehle geben. Die digitale Sprachassistentin regelt Licht, Heizung und das gesamte System auf Sprachanweisung. „Die Entwicklung auf diesem Gebiet ist rasant und der Markt wächst stark“, sagt Römer.

Zukunft im Handwerk

Steffen Köhne vom überbetrieblichen Bauausbildungszentrum „Bau-ABC Rostrup“ macht sich stark für das Handwerk. „Es wäre schön, wenn sich noch mehr junge Leute für einen Handwerksberuf entscheiden könnten“, hofft der Bauingenieur. So wie Mohammed Reza Bagheri. Er ist im dritten Lehrjahr in der Ausbildung zum Maurer. Oder Jens Behrens, inzwischen Geselle und 2017 Goldmedaillengewinner bei der Deutschen Meisterschaft im Maurerhandwerk. Er ist noch unschlüssig, ob er den Meister machen oder lieber studieren und damit Bauingenieur werden soll.

Auf dem Stand der Bockhorner Klinkerziegelei stehen Geschäftsführer Ernst Buchow und Jürgen Kruse aus dem Vertrieb und versuchen als Regionalanbieter, die Kunden zu pflegen und gute Kontakte zu knüpfen. „Es ist ein Heimspiel für uns. Viele Händler aus der Nachbarschaft sind auf dieser Messe, mit denen wir uns unterhalten wollen und wir wollen natürlich auch den einen oder anderen neuen Kunden gewinnen“, so Buchow. Ihr Vertriebsgebiet zieht sich von Osnabrück über Schleswig-Holstein bis Mecklenburg-Vorpommern. „Wir haben zwar noch keine ausgeklügelte Strategie für einen globalen Markt, liefern aber schon nach London und in andere europäische Länder“, sagt Kruse. Im Trend liegt Uwe Gallo mit seinen Angebote in Sachen Zimmerei. „Unsere Innenausbauten aus Holz bieten wir mit neuester Wärmeschutzverordnung an“, so der Meister. Mit seinem „Blower Door Test“ garantiert er, dass nirgends Zugluft entsteht. Wer will, bekommt auch Dachstühle, Sanierung, Holzrahmenbau und alles, was man aus Holz machen kann.

Was gegen Einbruch hilft

Zur besonderen Erhaltung der Baukultur ist der Monumentendienst da. Martin Schiebe berät Eigentümer von historischen Gebäuden, wenn sie um- oder anbauen wollen. „Immer mehr Menschen kaufen sich alte Häuser und möchten sie stilgerecht für ihren Gebrauch verändern oder erweitern“, sagt der Bauingenieur. Große Resonanz gab es auch auf die Informationen, die die Stadt-Initiative „Klima(+)Oldenburg“ lieferte.

Ohne die Hallen zu verlassen, konnte man sich auch einen zahlreichen Fachvorträge anhören – etwa den von Prof. Jan Middelborg von der Jade Hochschule, der über giftige und ungiftige Dämmstoffe und über Brandgefahren durch Wärmedämmverbundsysteme informierte – oder den von Christian Klawitter und Wilko Schmidt über Sicherheit und Einbruchshemmung, etwa durch Einschieb-linge für den Rahmen aus Stahl. Ein Fenster sollte immer mehrere Verschlusspunkte haben. „Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster“, so Klawitter. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten zur Absicherung. Dabei hat „Holz bessere Anzugswerte als Kunststoff“, sagt Schmidt.

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