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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Stadt sucht das Gespräch mit der Oldenburger Tafel

25.01.2019

Oldenburg Dass man mehr miteinander reden möchte, ist vielleicht kein revolutionäres Ergebnis. Aber immerhin eines, dass im direkten Gespräch zustande kam und damit dem genannten Ziel entspricht. Nachdem sich die Oldenburger Tafel lange von der Stadt stiefmütterlich behandelt fühlte und dies in der NWZ kundtat, schaute am Donnerstag nun Sozialdezernentin Dagmar Sachse vorbei, um diesem Gefühl entgegenzuwirken.

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Mit dabei waren der Leiter des Sozialamts, Bernd-Günter Schwabe, der unabhängig davon einen Besuch angekündigt hatte, sowie die Ratsherren Franz Norrenbrock, Hans Hermann Schreier (beide WFO/LKR) und Roland Zielke (FDP). Besonders deren Fragen hätten gezeigt, „dass es noch viel Unwissenheit darüber gibt, wie wir arbeiten“, sagte Inka Ibendahl vom Vorstand der Tafel. Demnächst habe sich noch Rita Schilling von den Grünen angesagt.

Konkrete Ergebnisse, zum Beispiel was freies Parken für Ehrenamtliche oder den Erlass von Müllgebühren angeht, gab es nicht. Aber das Versprechen von Sachse, diese Themen intern an die zuständigen Fachdienste weiterzugeben und Maßnahmen zu prüfen. Vereinbart wurde allgemein ein direkterer Kontakt, um Probleme zu klären. Und konkret kann die Tafel nun den Sozialdienst der Stadt informieren, wenn sie bei belieferten Kunden Hilfebedürftigkeit bemerken. „Ich freue mich auf jeden Fall, dass Sie hier waren und sich einen Eindruck verschafft haben“, sagte Ibendahl.

Derweil hat die NWZ-Berichterstattung über die Tafel bereits zu ganz konkreter Hilfe geführt. So erreichte den Verein eine Sammeldose voller noch nicht gezähltem Kleingeld, das explizit zum Erstatten der Parkgebühren der Ehrenamtlichen gedacht ist. Eine Dame spendete zudem 174 Euro, ebenfalls fürs Parken. Da diese Zuwendungen explizit für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurden, kann das Geld den Ehrenamtlichen zugute kommen. Bei den anderen Spenden, die die Tafel erreichen, ist das nicht möglich.

Auf Initiative der Oldenburger CDU hat sich zudem die Firma Kubon Immobilien bereiterklärt, einen kostenlosen Parkplatz für die Tafel im Parkhaus am Hafen dauerhaft zur Verfügung zu stellen. „Wir hoffen, dass wir somit für etwas Entlastung sorgen können“, sagte Thomas Sieverding, Prokurist bei Kubon. Zwar ist der Platz ein wenig weit weg von der Kaiserstraße. Marlies Babbe-Pekol von der Tafel äußerte jedoch die Hoffnung, dass das Beispiel Schule macht und vielleicht weitere Stellplätze gesponsert werden.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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