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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Baggerarbeiten für neues Verlagsgebäude haben begonnen

17.07.2019

Oldenburg Wo früher Mais und Blumen wuchsen, werden bald Geschichten geschrieben: Die NWZ baut neu und zieht aus der Innenstadt nach Etzhorn. Was steckt dahinter? Für Geschäftsführer Harold Grönke hat der Neubau gleich zwei wichtige Aspekte. „In der Peterstraße stammen die meisten Gebäudeteile aus den 60er und 70er Jahren. Eine technische und energetische Anpassung an heutige Standards wäre extrem aufwendig gewesen“, sagt Grönke. Die Sanierungskosten pro Quadratmeter wären am alten Standort doppelt so hoch ausgefallen wie die Kosten beim Neubauprojekt. „Außerdem bekommen wir ein neues Gebäude, das auf die Arbeitsbedingungen der Zukunft ausgelegt ist“, so der NWZ-Geschäftsführer.

Saßen vor 50 Jahren die Mitarbeiter noch in Einzelbüros, so ist heute eine ständige Kommunikation über Abteilungsgrenzen hinweg notwendig. Deshalb gibt es im Neubau kaum Wände, aber allein 15 gläserne Besprechungsräume für interne Abstimmungen, aber auch Diskussionen mit Lesern, Kunden, Geschäftspartnern. Ungewöhnlich: alle Mitarbeiter bekommen in dem dreigeschossigen Bau gleiche Schreibtische, niemand hat mehr ein einzeln abschließbares Büro. Auch nicht die Geschäftsführung.

So soll das neue Verlagsgebäude aussehen.

Auf insgesamt 6500 Quadratmetern Fläche verteilen sich 270 Arbeitsplätze.

Ebenfalls geplant ist ein großer Veranstaltungsbereich im Erdgeschoss. Dort können beispielsweise Lesungen stattfinden oder Diskussionsrunden.

Investiert wird nicht nur in das Haus selbst, sondern auch das Umfeld. Rund ein Hektar Fläche will Grönke naturnah bepflanzen lassen. Geplant ist auch ein Konzept für E-Mobilität. Ungewöhnlich: sogar an Schaukeln im Gebäude hat der Geschäftsführer gedacht. Dort kann man eine kreative Pause machen und mit Blick ins Grün auch auf Schaukeln sitzen.

Doch was passiert anschließend in der Peterstraße? „Da gibt es verschiedene Möglichkeiten“, sagt Grönke. Es gibt Verhandlungen mit Interessenten, die den Komplex übernehmen wollen. Denkbar ist aber auch, dass man das Gelände in Eigenregie neu entwickelt. „Es wird sich in dem Fall einiges tun in der Peterstraße“, verspricht Grönke.

Zieht sich die NWZ damit komplett aus der Innenstadt zurück? „Nein“, sagt der NWZ-Chef. In der Fußgängerzone soll es eine moderne Geschäftsstelle geben. Auch Redaktion und Mediaberatung werden dort einzelne Arbeitsplätze vorfinden, um sich zum Beispiel dort mit Gesprächspartnern zu treffen. Wo genau die Innenstadt-Dependance angesiedelt wird, ist aber noch offen.

In den kommenden drei Wochen steht nun erstmal „Erde schieben“ auf der Tagesordnung. Die Höhenunterschiede auf dem Gelände in Etzhorn betragen zum Teil bis zu 1,50 Meter. Für Oldenburger Verhältnisse fast schon kleine Berge. Anschließend wird die mehr als 2000 Quadratmeter große Bodenplatte gegossen. Und im Herbst beginnt dann der Hochbau. Generalunternehmer ist die Bielefelder Firma Goldbeck, viele Gewerke werden von Handwerksbetrieben aus der Region ausgeführt. Passend zur Druckerei nebenan wird die Fassade rotbunt verklinkert. Ebenfalls in direkter Nachbarschaft befindet sich die zur NWZ gehörende Citipost. Auch dadurch lassen sich Synergieeffekte erzielen.

Für die Gesellschafter ist die 15-Millionen-Investition auch ein Bekenntnis zum Standort und für die Zukunft.

Begleitet wird der Zeitraum bis zum Einzug von einem Bautagebuch, das in den kommenden Tagen online beginnt. Außerdem kann man per Webcam auf die Baustelle blicken.

Der Baufortschritt ist zu verfolgen unter:

ol.de/nwz-neubau


      www.bit.ly/nwz-neubau 
Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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