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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

An Hauptstraßen werden Radfahrer durchgerüttelt

04.12.2019

Oldenburg Es rüttelt und ruckelt: Oldenburg nennt sich zwar Fahrradstadt. Viele Radwege sind allerdings in so schlechtem Zustand, dass sie dieses Prädikat kaum verdient. Das zeigt ein Test der NWZ-Stadtredaktion. Ein angelaufenes Forschungsprojekt beschäftigt sich ebenfalls mit den Fahrradwegen.

Denn wo genau die Radfahrer unterwegs sind und wie sie auf ihrem Weg durchgeschüttelt werden, darüber gibt es bislang allenfalls Vermutungen. Genauere Antworten soll das Forschungsprojekt Ecosense liefern, das nun gestartet ist. Gefördert wird es vom Modernitätsfonds (mFund) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Die Fahrräder von 200 Probanden werden in diesen Tagen mit einem kleinen schwarzen Kasten ausgestattet. „Darin ist ein GPS-Sensor verbaut, um die Position zu bestimmen“, erklärt Christian Stehno. Seine Firma Cosynth ist für die technische Umsetzung verantwortlich. Gemessen werden daneben auch Erschütterungen und Geschwindigkeit, dazu Umweltdaten wie Luftdruck und Temperatur.

Für Datenschutz sorgen zwei Maßnahmen: Die Ergebnisse werden anonym und unabhängig vom tatsächlichen Nutzer ausgewertet. Außerdem werden bei jeder Wegmessung die ersten und letzten 200 Meter aus dem Datensatz gelöscht. So kann nicht nachvollzogen werden, wo genau der jeweilige Proband wohnt oder arbeitet.

Rund zwei Monate werden die Tester mit den Geräten am Fahrrad unterwegs sein. Auch NWZ-Redakteur Patrick Buck hat eines davon an seinem Fahrrad. Zudem sind eine Handvoll gewerbliche Radfahrer mit im Boot, unter anderem zwei Lieferräder der Citipost. Das Interesse zur Teilnahme war enorm. Rund 500 Anmeldungen wurden registriert. Im Februar werden in einer zweiten Runde 200 weitere Radfahrer mit den Boxen ausgestattet.

Die gesammelten Daten werden an der Uni Oldenburg von der Abteilungs für Wirtschaftsinformatik VLBA aufbereitet. Im Mai sollen die Ergebnisse öffentlich vorgestellt werden. Auch die Stadt Oldenburg habe bereits Interesse an den Daten bekundet, sagt Projektleiterin Kyra Pelzner.

Die NWZ hat indes einen eigenen Test zum Zustand der Radwege gemacht. Die Ergebnisse zeigen: Die Stadt hat noch viel zu tun. 

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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