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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Oldenburger Bau Wird Saniert: Dem Prinzenpalais geht es aufs Dach

17.05.2019

Oldenburg Wenn alles gut läuft, dann können die Gerüstbauer noch Ende Mai starten: Das Prinzenpalais, in dem ein Standort des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte untergebracht ist, bekommt ein neues Dach. Etwas mehr als 500 Quadratmeter Schiefer müssen runter. Erneuert wird der südliche Gebäudeteil, in dem unter anderem der Festsaal und die Verwaltung ihren Platz haben. Verantwortlich zeichnet das Staatliche Baumanagement Ems-Weser.

Historische Decke

Für die Arbeiten hat das Baumanagement eine umfangreiche Ausschreibung herausgegeben. Denn neben dem neuen Dach, muss auch „unter der Haube“ saniert werden. Was die wichtigsten Punkte der Maßnahme sind, weiß Klaus Wieting, Chef des Baumanagements: „In diesem Jahr werden die schadhaften Konstruktionshölzer der Dachkonstruktion und der Deckenbalken erneuert, die gesamte Dachdeckung einschließlich maroder Schalung rückgebaut und wieder, in Abstimmung mit der Denkmalpflege, neu aufgebaut.“ Der Baubeginn ist laut Wieting für Ende Mai oder Anfang Juni geplant.

Zum Teil, so geht es aus der Ausschreibung hervor, sind die Materialien schadstoffbelastet, so hat sich zum Beispiel Hausschwamm – ein Pilz, der Holz angreift – in den Balken breitgemacht. Auch Asbest ist ein Thema. Ein Teil wurde bereits im vergangenen Jahr während des ersten Bauabschnitts entfernt. Wieting: „Die gefundenen schadstoffbelasteten Materialien sind, bis auf den Festsaal, bereits unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen rückgebaut wurden.“ Will sagen: In der oberen Etage sind asbesthaltige Wand- und Deckenputze entfernt worden, um eine freie Arbeitsebene für die Dachsanierung zu schaffen. Dafür hat das Baumanagement 105 000 Euro in die Hand genommen.

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Störungsfreier Betrieb

Und jetzt geht es mit dem Dach weiter: „Es ist nicht aktiver Hausschwammbefall gefunden worden“, erklärt Wieting. Dieser werde nun bekämpft und das befallene Holz unter Schutzvorkehrungen ausgebaut und vorschriftsmäßig entsorgt.

Doch das Dach des Hauses ist nicht die einzige Baustelle, an der im Prinzenpalais gewerkelt wird: Es ist geplant in der zweiten Jahreshälfte die asbestbelastete Abhangdecke im Festsaal unter Schadstoffschutzbedingungen zu demontieren und fachgerecht zu entsorgen“, weiß Wieting. Im Anschluss soll die darunterliegende beziehungsweise dann freigelegte historische Decke restauriert werden. Wann die Arbeiten starten können, steht jetzt allerdings noch nicht fest. Klar ist, dass der Planung nach „die Arbeiten für diesen Bauabschnitt bis Ende des Jahres abgeschlossen sein“ und dafür Mittel in Höhe von „voraussichtlich 610 000€ in die Dachsanierung, Schwammbekämpfung im Dachbereich und zweiten Obergeschoss sowie Ausbau der abgehängten Decke im Ballsaal investiert“ werden“.

Einschränkungen wird es für die Besucher des Museums in der Sanierungszeit nicht geben: „Wir erwarten keine Beeinträchtigungen“, sagt Dieter Frerichs, Verwaltungsleiter des Museum. „Klar bekommt man mit, wenn ein Gerüst aufgebaut wird, aber das wird sich auf den laufenden Betrieb nicht auswirken. Das haben wir schon in der ersten Phase der Sanierung gemerkt, die komplett glatt gelaufen ist“

Mareike Weberink Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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