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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Welchen Nachnamen kann man nach der Hochzeit führen?

04.04.2019

Oldenburg Früher war nicht immer alles besser, aber in manchen Fällen doch einfacher: Wenn Mann und Frau standesamtlich geheiratet haben, nahm die Frau fast immer den Nachnamen ihres Ehegatten an. Das läuft heute in vielen Fällen etwas anders, denn seit dem 1. April 1994 müssen sich Verlobte nicht mehr für einen gemeinsamen Namen entscheiden, wenn sie getraut werden. Falls gewünscht, kann jeder Ehepartner seinen Nachnamen behalten.

Das ist aber nur eine von mehreren Möglichkeiten, wie Nachnamen nach der Hochzeit beibehalten, angepasst oder übernommen werden können. Die NWZ hat beim Standesamt der Stadt Oldenburg nachgefragt, was erlaubt ist, was man beachten muss und was laut Gesetz nicht geht.

Das sind die Regeln

„Grundsätzlich sollen Ehepaare bei der Hochzeit einen gemeinsamen Familiennamen oder Ehenamen bestimmen. Passiert das nicht, behält jeder seinen Nachnamen“, erläutert Inka Thole vom Standesamt Oldenburg. Der Ehename könne entweder der Nachname des Mannes oder der Frau sein.

So haben die Oldenburger entschieden

Im Jahr 2018 haben sich 26 Prozent der Paare aus der Stadt Oldenburg dafür entschieden, ihre ursprünglichen Nachnamen auch nach der standesamtlichen Trauung zu behalten.

Einen gemeinsamen Ehenamen führen dagegen 74 Prozent der Paare.

In 88 Prozent der Fälle haben sich die Paare für den Namen des Ehemannes entschieden.

Nur 12 Prozent entfallen auf die Paare, die sich für den Nachnamen der Ehefrau entschieden haben.

In 11 Prozent der Fälle, in denen Paare einen Ehenamen führen, gibt es Doppelnamen.

Sonderfälle sind Doppelnamen. Werde beispielsweise der Nachname des Mannes zum Familiennamen bestimmt, habe eine Ehepartnerin immer noch die Möglichkeit, ihren Nachnamen dem neuen vor- oder hinten anzustellen, so Thole weiter. So ergeben sich dann Kombinationen wie Leutheusser-Schnarrenberger, bei denen die beiden Namen mit einem Trennstrich verbunden werden.

Aber auch hier gibt es Ausnahmen: „Besteht der Ehename aus mehreren Einzelnamen, kann kein weiterer Name angefügt werden“, so Thole. Andersherum könne von einem Doppelnamen nur ein Name an einen Ehenamen angefügt werden.

Das ist verboten

„Nach deutschem Recht können nicht beide Ehepartner einen Doppelnamen führen, sondern nur einer“, erklärt die Standesbeamtin. So ergebe sich folgendes Schema: Partner 1 führt den Ehenamen; Partner 2 führt den Ehenamen plus seinen bisherigen Namen. Auch ein Doppelnachname ohne Bindestrich sei nicht möglich, genau so wie eine Kombination aus drei oder mehr Namen.

Eine weitere Besonderheit bei der Namensfindung ist die Ehe mit ausländischen Staatsbürgern. „Dabei besteht die Möglichkeit, das Heimrecht zu wählen, wenn das Heimatland dies zulässt“, sagt Thole. So könne ein Portugiese, der in Deutschland heiratet, einen dreiteiligen Nachnamen wählen, weil dies in Portugal gestattet sei. Der deutsche Partner sei aber an die hiesigen Gesetze gebunden.

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Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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