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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Töchter sind der Stadt wichtig – und teuer

27.03.2019

Oldenburg Bäder, Verkehr, Abfall, Messe – wichtige Bereiche des städtischen Lebens sind in Gesellschaften ausgelagert. Weil Busbetrieb, Bäder und die meisten anderen Geschäfte sich nicht selbst tragen, schießt die Stadt Geld zu.

Hohe Zuschüsse benötigt beispielsweise die Weser-Ems-Halle (2018: fast 4,6 Millionen Euro). Fast genauso viel (4,5 Mio) fließt 2019 in die Verkehr und Wasser GmbH. Die Tourismus und Marketing Gesellschaft braucht fast eine Million Euro Zuschuss.

So viel Geld fließt in städtische Gesellschaften -> Grafik als PDF

So viel Geld erhält die Stadt von Beteiligungen -> Grafik als PDF

Erheblich sind die Schulden, die diese Gesellschaften tragen. Das Klinikum beispielsweise hat Bankverbindlichkeiten in Höhe von rund 71 Millionen Euro (Stand 2017). Die Weser-Ems-Halle hat fast 39 Millionen Euro Schulden, die VWG gut 33 Mio Euro. Insgesamt summieren sich die Schulden auf rund 150 Millionen Euro. Sie müssen vollständigkeitshalber auf den Schuldenstand der Kernverwaltung (rund 250 Millionen Euro) dazugerechnet werden.

In der Tendenz wächst der Zuschussbedarf eher als dass er sinkt. Größere und einmalige Schwankungen seien bilanziell bedingt, erläutert die Verwaltung. So hat die VWG zum Beispiel im Jahr 2017 gut 400 000 Euro Überschuss für die Stadt abgeworfen. Damals gab es eine Unternehmensverschmelzung.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb muss ohne städtische Zuschüsse wirtschaften und darf auch keine Gewinne machen. Bei den Zahlungen des AWB an die Stadt handelt es sich um die Eigenkapitalverzinsung für Anlagevermögen, das die Stadt eingebracht hat. Gleiches gilt für den Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau.

Größeren Schwankungen – auf vergleichsweise niedrigem Niveau – unterliegt der Hafenbetrieb. Unterhaltungsarbeiten oder Ruhezeiten aufgrund technischer Defekte schlagen schnell auf die Bilanz durch.

Den Ausgaben für die Töchter stehen – in der Summe geringere – Einnahmen gegenüber. Den größten Betrag überweist die EWE (6,9 Mio in 2018). Die Stadt hält 34,5 Prozent an der GSG – hier streicht die Stadt jährlich rund 380 000 Euro ein.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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