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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Hier können Besucher des Kramermarkts parken

04.10.2017

Oldenburg Wer am Sonntag mit dem Auto zum Kramermarkt fährt, stellt sich naturgemäß schon darauf ein, dass es mit einem Parkplatz in der Nähe des Festgeländes nicht gerade auf Anhieb klappt. Andrea Rull ist das als langjährige Kramermarkts-Besucherin schon gewohnt. In diesem Jahr drehte nicht nur sie, sondern auch ihr Ärger eine Extrarunde.

„Am zweiten Parkplatz wurden wir zweimal vorbeigeschickt, obwohl Plätze frei waren. Nach 45 Minuten haben wir endlich einen Platz gefunden“, schreibt sie in einer E-Mail an die Stadt, die in Kopie an die NWZ ging. Ihre Schwester hingegen sei nach einer Stunde erfolgloser Suche entnervt wieder nach Hause gefahren.

Auch Holger Gebken aus Edewecht, der sich für Sonntag mit mehreren Familien aus dem Ammerland zum Rummel-Bummel verabredet hatte, fand nach eigenen Angaben nur mit Glück einen Parkplatz. „Die Parkplätze an der großen EWE-Arena und hinter dem Kramermarktsgelände waren nicht wie sonst nutzbar“, so Gebken. „Bekannte von mir wurden ohne Begründung abgewiesen.“

Umso erstaunter zeigten sich beide Besucher später beim Blick aus dem Riesenrad. „Über die Hälfte des Parkplatzes am Kramermarkt war völlig leer“, sagt Andrea Rull. „Hinter der EWE-Arena und der BBS gab es jede Menge freier Plätze.“ Auch Holger Gebken kamen die Parkplätze von oben verdächtig leer vor.

„Die Parkplätze der EWE-Arena sind zum Kramermarkt nicht nutzbar“, erklärte dazu Steffen Pilney von der Pressestelle der Stadt. „Das war aber eigentlich schon immer so.“ Die beiden großen Parkplätze zwischen Beverbäke und Maastrichter Straße sowie in der Wehdestraße zwischen Maastrichter Straße und Stau standen aber wie gewohnt zur Verfügung.

Grafik: Hier können Kramermarkt-Besucher parken

Letzterer wurde noch um Plätze erweitert, die von der Firma Agravis zur Verfügung gestellt wurden. Zudem seien auch noch die Parkplätze an der BBS nutzbar. „Die werden aber auch nicht so gern genutzt, weil sie etwas weiter weg liegen“, gibt Pilney zu bedenken. Parkplatzprobleme habe es jedenfalls nicht gegeben, erklärt er unter Berufung auf den Zentralen Außendienst, der für die Bewirtschaftung der Parkplätze zuständig ist.

„Es gab lediglich während des Umzugs am Samstag kurzzeitig Probleme, weil viele Besucher wegen des Regens früher weg wollten“, so Pilney. Von freien Parkplätzen würde aber niemand weggeschickt. Es gebe auch keine Pläne, die Besucher auf diese Weise zur Park+Ride-Nutzung zu erziehen, versichert Pilney. „Wir empfehlen aber gerade Besuchern aus dem Umland, den Park+Ride-Verkehr, um stressarm und günstig zum Kramermarkt zu kommen“, so Pilney.

Von den vier P+R-Plätzen an der A 28 fahren Busse zum Festgelände. Von Wechloy aus kommt man zudem per Nordwestbahn zum Hauptbahnhof.

Das ist zumindest günstiger als für viele Besucher, die in den Nebenstraßen Donnerschwees oder auf privaten Plätzen geparkt haben. Die bekamen umgehend Strafzettel. „Damit hat es sich für die Stadt ja schon mal gelohnt“, sagt Andrea Rull ironisch.

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EWE-Arena | BBS | Agravis | NordWestBahn | Kramermarkt

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