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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Die Uni Oldenburg macht ihren Strom jetzt selbst

05.10.2017

Oldenburg Auch in der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg kommt der Strom aus der Steckdose, und neuerdings aber auch vom Dach. Dort nimmt eine 2000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage ihren Betrieb auf, die die Uni mit einer Leistung von maximal 340 Kilowattstunden mit Strom versorgt. Ins öffentliche Netz wird der Strom nicht eingespeist.

Pro Jahr können 313 Megawatt, also 313 000 Kilowattstunden Strom, produziert werden, freuen sich Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen, und Meik Möllers, Dezernent Gebäudemanagement,  von der Universität. Damit spart die Uni 64 000 Euro an Stromkosten ein, die anderswo eingesetzt werden können. Nach fünf Jahren habe sich die Anlage amortisiert. Die Module stehen auf fünf Gebäuden am Uhlhornsweg und sollen mindestens 20 Jahre halten.

Die Kosten der Installation belaufen sich auf 450 000 Euro. 50 Prozent kommen von der NBankInvestitions- und Förderbank Niedersachsen – aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Der Antrag der Universität wurde laut Möllers auf Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen der Energieeinsparung und Energieeffizienz bei öffentlichen Trägern gestellt.

„Nachhaltigkeit geht an der Universität Oldenburg über wegweisende Forschungs- und Lehraktivitäten hinaus und umfasst insbesondere die Institution mit ihren Gebäuden, Anlagen und Menschen“, begründen Stahlmann und Möllers die Investition. In diesem Sinne sei ein Energiekonzept entwickelt worden, dessen Bestandteil auch Photovoltaikanlagen seien. Das Konzept sehe zudem energiesparende Baumaßnahmen sowie die Optimierung des Betriebs technischer Anlagen vor.


Einen Film sehen Sie unter   www.nwzonline.de/videos 
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