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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Elektromobilität: GSG-Mieter bekommen Ladestation

05.10.2019

Oldenburg Die GSG Oldenburg geht gemeinsam mit der Firma Waydo neue Wege in der Mobilität. Gemeinsam haben sie das „Pilotprojekt „Ladelösungen für Elektrofahrzeuge für Mehrfamilienhäuser“ in Angriff genommen. Das Ergebnis: An der Nettelbeckstraße können GSG-Mieter nun ihre Elektroautos an einem neuen Ladepunkt „tanken“.

Der Projektpartner Waydo ist eine 100-prozentige Tochter der EWE und betreibt laut GSG  rund 800 öffentliche Ladepunkte und somit das flächendeckendste Stromladenetz im Nordwesten. Am Standort Nettelbeckstraße wurde diese Woche nun die erste Wallbox installiert. Hinter einer Wallbox, zu deutsch etwa „Wandladestation“, verbirgt sich im Grund eine Anschluss, um Elektrofahrzeuge zu laden. Perspektivisch muss es nicht bei der einen Wallbox bleiben: In Zusammenarbeit mit der EWE Netz wurde eine Lösung entwickelt, die die Möglichkeit bietet bis zu sechs Wallboxen nachträglich zu installieren ohne einen neuen Netzanschluss zu realisieren.

Grundsätzlich können damit alle Mieter und Mieterinnen der GSG vor Ort die Wallbox nutzen. Anderen E-Mobilisten ist der Ladepunkt nicht zugänglich: Es handelt sich im Rahmen des Projektes um keinen öffentlichen Ladepunkt.

Vorausgegangen war der Installation eine Befragung mit dem Titel „Elektromobilität in der Wohnungswirtschaft“ bei Mieterinnen und Mietern der GSG. Schwerpunktmäßig wurden Studierende und Berufseinsteigerinnen und -einsteiger in Osternburg, Wechloy und Kreyenbrück befragt. Insgesamt haben sich 131 Personen beteiligten. 44 Prozent der Befragten gaben bei der Befragung an, einen eigenen Pkw zu besitzen. Das Fahrrad erreichte mit 95 Prozent den bereits erwarteten Spitzenwert. Bis zu 89 Prozent der Befragten gaben zudem an, regelmäßig den ÖPNV zu nutzen.

Die Befragung setzte darüber hinaus den klaren Schwerpunkt auf Car-Sharing. Gefragt wurde daher nach der Bekanntheit von entsprechenden Anbietern und nach dem Nutzungsgrad. Dieser lag verteilt auf fünf Anbieter gerade einmal bei zehn Prozent. Auf die Frage, ob eine Mobilitätspauschale oder die Gebühr zur Nutzung eines Sharing-Angebotes für Mieter von Interesse sein könnte, gab es dabei ein aus Sicht der GSG ein „sehr interessantes Ergebnis“: 66 Prozent der Befragten bevorzugen eine Gebühr zur Nutzung eines Sharing-Angebotes. Im ersten Blick ein klares Votum in Richtung der aktuell bekannten Car-Sharing-Modelle.

Darüber hinaus messen allerdings 47 Prozent der Befragten einer Mobilitätspauschale einen hohen bis mittleren Mehrwert bei, sofern die Fahrzeuge ausschließlich der Mieterschaft zur Verfügung ständen. Die GSG steht daher nach eigenen Angaben mit Car-Sharing-Anbietern im Gespräch, um in der Stadt Standorte für derartige Angebote zu finden.

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