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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

So soll die neue Cäcilienbrücke aussehen

16.03.2018

Oldenburg Veränderte Treppen und zum Teil verglast: Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremen hat am Donnerstagabend im Bauausschuss die ersten Planungen für den Neubau der Cäcilienbrücke vorgestellt. Im Mittelpunkt standen die wesentlichen technischen Randbedingungen und der Gestaltungs.

Die neue Brücke wird – nach Vorbild der vorhandenen Brücke – wieder als Hubbrücke mit einem beweglichen Brückenüberbau und vier Hubtürmen direkt auf dem Standort des bisherigen Bauwerks errichtet. Auch in Zukunft soll die Brücke im gehobenen Zustand durch Fußgänger passierbar sein. Die Hubhöhe der neuen Brücke soll den Planungen nach aber um einen Meter vergrößert werden, um sich der Amalienbrücke anzupassen.

Von einer ursprünglich angedachten Fernsteuerung hat man sich angesichts des hohen Verkehrsaufkommens verabschiedet, erklärte Rüder Oltmanns, beim WSA zuständig für Bau und Instandhaltung. „Wir brauchen den direkten Blickkontakt vor Ort.“

Video: So lief die Diskussion über die Gestaltung der Cäcilienbrücke

Der Gestaltungsentwurf stammt vom Architekten Joachim Kahl aus Hamburg. Er sieht eine Treppenführung von einem Podest aus in den Turm vor. Das ist nötig, um die Erhöhung der Hubhöhe von 3,50 auf 4,50 Meter auszugleichen. Im Vergleich mit anderen Treppenvarianten können dadurch die Proportionen der Türme erhalten werden. Verändert werden sollen zudem die Durchgänge an den Türmen (von 1,40 auf 2 Meter) und die Treppenbreiten (von 1,50 auf 1,70 Meter).

Neben der modernen Anmutung der Türme sieht der Gestaltungsentwurf auch eine Glasfassade im Bereich des Gegengewichtsschachts vor, um die Technik anschaubar zu machen. „Das kann ich mir gut vorstellen“, lobte SPD-Ratsmitglied Margrit Conty.

NWZ-Spezial: Hier finden Sie alle Artikel rund um den Neubau der Cäcilienbrücke

Generell gab es viel Wohlwollen für den Entwurf. Roland Zielke (FDP) sprach von einem „gangbaren Weg für die Stadt“. Hans Hermann Schreiber (WFO/LKR) nannte die Idee „sehr gelungen.“ Selbst Architekt Gregor Angelis, der gemeinsam mit anderen im Vorfeld für den Erhalt des historischen Bauwerks gekämpft hatte, fand lobende Worte. „Es ist gut, dass die Kollgen nicht den Versuch unternommen haben, eine Kopie zu erschaffen.“

Auch im Netz gibt es erste Reaktion, die sowohl positiv als auch negativ ausfallen.

Bis zum Baubeginn wird allerdings noch viel Wasser den Küstenkanal herunterlaufen. Der Antrag für das Planfeststellungsverfahren ist für das zweite Halbjahr 2018 vorgesehen. Mit Bauarbeiten ist frühestens 2020 zu rechnen. Die Kosten liegen nach derzeitiger Schätzung bei zehn bis elf Millionen Euro. Im Idealfall soll der Bund diese komplett zahlen.

Für Radfahrer und Fußgänger wird während der Bauzeit eine Behelfsbrücke errichtet, die sich etwa 100 Meter südlich der Brücke in Richtung der Schleuse befindet. Die Bauzeit beträgt laut WSA voraussichtlich zweieinhalb Jahre und der Autoverkehr muss für etwa zwei Jahre umverlegt werden.

Patrick Buck
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2114

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