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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Hier wird lecker aufgetischt

21.01.2019

Oldenburg Gutes und nachhaltiges Essen ist im Trend. Dazu gehört allerdings mehr als einfach nur ein grünes BIO-Label. Auf der Regionalmesse „aufgetischt!“ gab es am Samstag und Sonntag bei der VHS die Gelegenheit, mit Erzeugern und Produzenten von hochwertigen Lebensmitteln ins Gespräch zu kommen – und natürlich auch allerlei Köstlichkeiten vor Ort zu probieren oder mitzunehmen.

Bewusstsein für Essen

Auf drei Etagen präsentierten 50 Aussteller Brot, Käse, Pralinen oder Wein, während in Workshops Würste gemacht, Taschen genäht oder das Brauhandwerk erlebt werden konnte. Die Projektleiterin der VHS für Regionalmessen, Antje Schmidt-Kunert, betonte, wie wichtig gute Informationen und ein Bewusstsein für Essen und Lebensmittel seien. „Die Menschen wissen so vieles nicht mehr“, sagte sie. Gerade beim Thema Fleisch reiche es nicht aus, dieses als „schlecht“ zu bezeichnen. „Ein Tier zu essen ist eine Verantwortung“, so Schmidt-Kunert, „und ein Tier besteht aus mehr als nur Filet.“

Ein Produzent von regionalem Bio-Rindfleisch war der Limousin Zuchtbetrieb aus Edewecht,. „Wir haben leider keine Zeit, uns selber auf Märkte zu stellen“, erklärte Inhaber Klaus Hinrichs, „aber wir sind auf dem Portal MeinMarkstand.de vertreten. Wer bei uns bis 10 Uhr morgens bestellt, bekommt sein Fleisch noch am selben Tag geliefert.“

Ebenfalls geliefert werden die bunten Kisten von Ahlers Hofladen aus Bad Zwischenahn. „Unsere Frischekiste läuft sehr gut“, freute sich Geschäftsführer Jens Ahlers, „wir wollen die Leute zum Kochen animieren und legen dafür auch direkt Rezepte bei.“ Saisonal unterschiedliche Angebote sind ihm wichtig. „Aber da findet auch ein Umdenken statt“, sagte Ahlers.

Aufmerksam sein

Neben Äpfeln und Rüben fanden sich auf der Messe auch – heutzutage – ungewöhnliche Früchte, wie etwa Eicheln, die von der Krautsalon GbR aus Oldenburg in Pralinenform angeboten wurden. „In anderen Ländern sind Eicheln normales Nahrungsmittel“, erklärte Gesellschafterin Maren Sigmund. Ihr ist es wichtig, dass Menschen aufmerksam mit den pflanzlichen Schätzen seien, die es bei uns gebe.

Von weiter weg kam dann der handgemachte Bergkäse, den Daniel Dreger mit seinem Feinkostvertrieb präsentierte. „Der Käse in Obersdorf im Allgäu von zwei Leuten in einem kleinen Betrieb aus Heumilch gemacht“, sagte Dreger, „und die ist richtig gesund!“

Ein kleines bisschen weniger gesund, aber auf jeden Fall edel und nachhaltig produziert war dann der Korn vom Güldenhaus aus Bremen. „Es tut sich was beim Korn“, sagte Inhaber Hauke Eimann, „die Wertigkeit der Sorten, die Interesse finden, nimmt zu.“ Die Sorte KaffeeKorn mit Projektkaffee aus Kenia polarisiere die Kunden zwar, aber das fände er gut. „Wir sind ja sozusagen in der Entwicklungshilfe“, schmunzelte Eimann.

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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