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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Was auf dem Oldenburger Markt so gekauft wird

22.10.2015

Oldenburg Kartoffeln stehen weit oben auf den Einkaufslisten der Oldenburger. Wie viele Tonnen da im Jahr genau in die Taschen der Marktbesucher wandern, das wissen die Beschicker hier nicht genau. Aber zumindest gibt es gefühlte Tendenzen – und in denen liegen Linda und Belana als beliebteste Kartoffel auf dem Wochenmarkt ganz weit vorn.

Wer Kartoffeln kauft, kauft zudem gerne Fisch und Brokkoli – so wie Wibke Hayen. Bei ihr kommt heute Seelachs auf den Tisch – damit entscheidet sie sich für den absoluten Klassiker aus der hiesigen Fischbude. „So koche ich jeden Tag ein frisches Essen für meine drei kleinen Kinder“, erzählt sie.

Für den echten „Pfiff“ im Mittagessen hilft Waltraud Ihmels ein paar Stände weiter nach. In ihrem breiten Repertoire aus gewöhnlichen und besonderen Gewürzen läuft der schwarze Pfeffer am besten. Auch „Paprika-Curry wird gerne genommen“, weiß sie.

Wer auf dem Markt einen Eisbergsalat ergattert hat, kauft standardmäßig Tomaten, Gurken und Paprika – bei letzterer am liebsten die rote. Um den Salat ein bisschen aufzupeppen, gönnt sich Aene Bohlkn noch eingelegte Oliven vom Feinkoststand; wie die meisten hier zu Marktzeiten bevorzugt sie die grünen. Auch ein bunter Strauß Astern lugt aus ihrem Einkaufskorb heraus – diese Blümchen scheinen der Renner der Saison 2015.

Maria Läuter kauft am liebsten Obst auf dem Markt, und dazu ein Bund Schnittblumen: „Ich nehme am liebsten Rosen mit. Ein paar davon verschenke ich dann.“

Mit ihrer rosafarbenen Rose liegt sie dann genau zwischen den beliebtesten Farben, das sind – kaum verwunderlich – Rot und Weiß. Dass die Blume der Liebe einfach nicht aus der Mode kommen will, weiß Michaela Kiel von der „Pottblume“: „Im Frühjahr sind es die Tulpen, jetzt sind es die Astern und Chrysanthemen“, sagt sie, „aber Rosen gehen einfach immer.“ Am Stand von Jürgen Zorborg indes sind die gelben Narzissen immer sehr begehrt.

Genug der Blümchen! Des Oldenburgers liebstes Obst sind Äpfel. Zur Abwechslung gibt es zwischendurch zwar auch mal Blaubeeren oder Ananas, aber das praktische Obst wird hier einfach bevorzugt. Und welche Sorte ist am beliebtesten? „Der Elstar natürlich“, ist Hendrik Quast angesichts der Verkaufszahlen und Nachfragen sicher. Viele entscheiden sich momentan genauso gerne für den „Übergangsapfel“ Delbarestivale, denn den gibt es immer nur für kurze Zeit.

Auch Zwetschgenliebhaber brauchen ein gutes Timing – sie sind nur etwa fünf Wochen lang auf dem Markt zu bekommen.

Mettwurst, Schinken und Leberwurst belegen wohl das durchschnittliche Abendbrot in dieser Stadt – zumindest bei Menschen, die sich ihren täglichen Bedarf auf einem der Märkte im Zentrum oder in ihrem Ortsteil kaufen. Ebenso häufig geht die Geflügelmortadella über die Theke, dicht gefolgt von der Putenbrust.

Beim Käse ist der Gouda die absolute Nummer Eins, und auch zu Früchtetee sagt offenbar niemand Nein, besonders dann nicht, wenn es um die spezielle Waldbeere-Mischung von Engel und Martin geht.

Klare Favoriten am Süßwarenstand sind die süßesten –  Ingwerstäbchen und Cranberrys. Genauso lecker scheinen die gerösteten Erdnüsse unter den Nussspezialitäten zu sein. „Erdnüsse verkaufen wir am meisten, aber die Leute nehmen zur Abwechslung gerne den Pecanmix“, sagt Maczek Fader.

Nina Janssen
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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