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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

So lief der Bummel-Sonntag in Oldenburg

07.10.2019

Oldenburg Shoppen und Kramermarkt scheint für viele Oldenburgerinnen und Oldenburger eine ideale Sonntagsbeschäftigung zu sein. Und auch für die Familie Bahns aus Dinklage. In aller Ruhe schlendern sie durch das Möbelhaus Weirauch. Nein, gekauft haben sie diesmal nichts, sich aber über die neuen Trends auf dem Möbelmarkt informiert. Beim Verlassen des Hauses wird Papa Bahns mit seiner Tochter noch einen Kick an der riesengroßen Dartwand wagen. Und dann aber ab zum Kramermarkt.

Aus Stuttgart angereist

Sandra Göckeler und Bernd Schäfer sind zwar aus der Nähe von Stuttgart nicht wegen des verkaufsoffenen Sonntags gekommen, aber den Kramermarkt wollen sie erleben. Auch, um den Vergleich mit dem traditionsreichen Volksfest „Cannstatter Wasen“ zu sehen. Mit der Deutschen Bahn und zwei vollgepackten Fahrrädern ging es von Stuttgart nach Leer und nachdem das zweite Enkelkind in Hesel (Moormerland) „begutachtet“ wurde, sind sie per Drahtesel nach Oldenburg gekommen. Von hier geht es dann mit der Deutschen Bahn wieder gen Heimat.

Lynn verkauft Eis vor „Hardy’s Aldente Pasta“. „Das Geschäft läuft gut, auch wenn es kalt ist“, hat sie festgestellt. Für ihren Kollegen Jörg Kallweit steht fest, dass er nach einem langen Tag des Pastakochens keine Lust mehr hat, sich in das Gewühl des Kramermarktes zu schmeißen. „Wenn es heute Abend nicht zu kalt ist, werde ich auch jeden Fall noch zum Kramermarkt gehen“, so Lynn.

Die Haupteinkaufsstraßen sind auch eine Stunde nach Ladenöffnung schon recht belebt. Fast an jeder Ecke gibt es Musik. Natürlich ist Waldemar mit seinen üblichen Klängen dabei. Aber auch Paule Witzig versucht sich vor Nölker & Nölker mit musikalischen Geräuschen Gehör zu verschaffen. Dazu hat er sich eine Art Kastagnetten an die Füße geklebt, womit er den Takt hält. „Ich habe eigene Kompositionen dabei“, vermittelt er glaubhaft. Der gebürtige Ungar Arnold Lakados zeigt, was eine klassische Violine hergeben kann. Zu seinem Repertoire gehört Bizets „Carmen“ ebenso wie Verdis „Nabucco“. Ein bisschen wie Adventszeit.

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Optiker Schulz bietet vor dem Haus heute Sonnenbrillen zum halben Preis und stark herabgesetzte Brillenetuis an. Im „Loft“ konnte man sich das Frühstück heute selbst zusammenstellen. Einige Flohmarktbeschicker bauen schon um 14 Uhr ihren Stand ab. „Es ist mir zu kalt und windig, das Geschäft war deshalb nicht so gut und wir müssen heute noch nach Hause“, erklärt Beate aus Hannover.

Zirkus und Live-Musik

Kay Weirauch, einer der Geschäftsführer von Möbel Weirauch GmbH, kann nicht klagen. „Natürlich haben wir auch viele Kunden, die sich nur informieren wollen. Aber Möbelkauf ist Familiensache und am Sonntag haben alle Zeit“, so Weirauch. Auch andere Geschäfte aus dem Randbereich Oldenburgs beteiligten sich mit vielen Aktionen. Ikea bot Gravuren auf Ikea-Produkte an. Bei Möbel Buss gab es Popcorn, Berliner und einen Mitmach-Zirkus. Leffers präsentierte kernige Mode im Cargo-Stil. In den Schlosshöfen konnte man Live-Musik von den Dry Dudes erleben. Inklusive Maskottchen-Parade des EWE-Maskottchens „Hubird“.

Ein verkaufsoffener Sonntag in Oldenburg ist auch bei kalten Herbstwinden ein Magnet. Gemeinsam mit dem Kramermarkt eine gute Idee. Wie seit Jahren.

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