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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Oldenburger Wohnsiedlung wird zum Forschungslabor

25.01.2018

Oldenburg Alert, ausgefuchst, clever, einfallsreich, findig, gewandt, gewitzt, klug, listig, pfiffig, raffiniert, schlau: Der Duden bietet zum Wort „smart“ in seiner Bedeutungsübersicht gleich mehrere Varianten. Für die smarte Stadt (Smart City) soll jede dieser positiv besetzten Bedeutungen zutreffen.

Auf dem ehemaligen Fliegerhorst wird in den nächsten Jahren zwar keine neue Stadt, wohl aber ein neues Wohnquartier entstehen, in dem wie in einem Großlabor das Wohnen und Leben in der Zukunft erforscht wird. In den nächsten fünf Jahren fließen öffentliche Fördermittel in Höhe von rund 18 Millionen Euro in das Vorhaben. Weitere gut acht Millionen Euro steuern Partner aus der Wirtschaft bei. Das Geld ist nicht für den Bau der Häuser bestimmt.

Das ist die Planung für den Fliegerhorst

Stichworte in den Forschungsprojekten sind laut Julia Masurkewitz-Möller Wasser, Verwaltung, Mobilität, Gesundheit (Stichwort Telemedizin), die Hausausstattungen oder die Energie. Die Fachfrau leitet die Stabsstelle Digitalisierung bei der Stadt. Der Mensch steht bei allem im Mittelpunkt, unterstreicht Frank Hinrichs, Leiter des Büros des Oberbürgermeisters. Deshalb hoffen auch das Institut für Informatik (Offis) und Oldenburger Energiecluster (Olec) auf rege Beteiligung an einer Bürgerversammlung, die am Dienstag, 30. Januar, um 19 Uhr in der BBS Wechloy, Am Heidbrook 10, beginnt. Am Mittwoch, 7. Februar, wird von 11 bis 13 Uhr eine öffentliche Ausstellung mit den Projektpartnern im ehemaligen Offiziersheim auf dem Fliegerhorst folgen.

In dem Quartier soll der Energieverbrauch gesenkt, sowie Strom, Wärme und Mobilität intelligent vernetzt und erneuerbare Energien in die Versorgung integriert werden. Thema ist beispielsweise die Umwandlung von Elektrizität in Gas und die Rückverwandlung in Elektrizität mit dem Ziel, Gas als energetischen Zwischenspeicher zu nutzen. In den untereinander vernetzten Häusern könnte beispielsweise Strom ausgetauscht bzw. angeboten werden. Auch über smarte Straßenlaternen wird nachgedacht. Am „smarten Pfosten“ können auch E-Mobile oder E-Räder aufgeladen werden.

Die Forschungsgebiete sind vielfältig und vielseitig. Im Fokus könnten auch moderne Wohnprojekte stehen. Hinter allem steht ein Genossenschaftsgedanke. Projektpartner ist nach einem Ratsbeschluss die GSG. 110 Wohnungen sollen gebaut werden. Eine konkrete Bauplanung gibt es allerdings noch nicht.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betont in diesem Zusammenhang: „Mir war von Beginn an wichtig, dass bei allen Fragen der Mensch und ein konkreter Nutzen im Mittelpunkt stehen sollten. Nur so ist die entsprechende Akzeptanz zu erreichen.“

Und weiter: „Die Nutzer sollen die Hoheit über ihre Daten behalten. Denn nur mit der Akzeptanz bei den Menschen kann technologischer Fortschritt erfolgreich sein.“ Um den gesamten Prozess aktiv zu steuern, hat der OB eine Stabsstelle Digitalisierung eingerichtet, die im Juli 2017 ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Stabsstelle übernimmt dabei eine koordinierende Rolle innerhalb und außerhalb der Oldenburger Stadtverwaltung.

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Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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