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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Verschenkmarkt mit neuem Domizil

21.12.2018

Oldenburg Genau genommen habe die Geschichte des Oldenburger Geschenkmarktes schon vor 40 Jahren ihren Anfang genommen, erzählte Initiatorin und ehemalige Volksschullehrerin Käthe Nebel bei der offiziellen Eröffnung des neuen Standorts. Damals hätten zwei „bitterarme Jungen“ in ihrer Klasse gesessen. Mit ihrer Bitte um Spenden für die beiden habe sie „einen Wasserfall angestochen“ und schließlich so viele Güter bekommen, dass sie anfing, die zu verschenken. Nun geht die Geschichte weiter in den ehemaligen Räumen der Dekra an der Taastruper Straße 4/Ecke Donnerschweer Straße.

In Oldenburg kam das Konzept schon im Jahr 2002 am ersten Standort im Alten Hallenbad am Berliner Platz an. Zwei Jahre später wurde eine 300 Quadratmeter große Halle auf dem Maco-Gelände an der Rheinstraße bezogen. Das allerdings musste im September dieses Jahres geräumt werden, um Platz für die bauliche Entwicklung im Bereich Stadthafen Süd zu machen. Etwa 500 Besucher pro Woche haben nach Auskunft der Stadt das Angebot des Verschenkmarkts genutzt. Das Prinzip ist einfach: Wer etwas hat, was zwar noch funktioniert oder weiter genutzt werden kann, aber nicht mehr gebraucht wird, kann es beim Verschenkmarkt abgeben, statt es wegzuwerfen. Und Menschen, die diese Gegenstände brauchen, holen sie dort ab. Der Markt ist ein Projekt der Agenda-21-Gruppe „Abfallvermeidung und Ressourcenschutz bei Konsumgütern“.

„Einen tollen Laden“ habe der Verschenkmarkt nun, sagte Käthe Nebel. Anders als am alten Standort gibt es nun auch sanitäre Anlagen und 80 Quadratmeter beheizbare Räume für die Mitarbeiter. „Gerade richtig zur Weihnachtszeit“ öffne der Verschenkmarkt nun wieder seine Pforten „für die für die Stadt wichtige Arbeit“, sagte Baudezernentin Gabriele Nießen. An seinem neuen Standort kann der Verschenkmarkt für etwa zweieinhalb Jahre bleiben. „Der Mietvertrag läuft zunächst bis längstens März 2022“, teilt die Stadt mit. Eine weitere Verlängerung sei aber gegebenenfalls möglich.

Katja Mielcarek Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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