• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bauarbeiten zwischen Schienen in Oldenburg

24.03.2018

Oldenburg Ein kleiner Junge zog seinen Papa an der Hand bis an die Absperrung. Mit großen Augen beobachtete er, wie der große gelbe Bagger den aufgerissenen Asphalt in einen Container kippte. Die Bauarbeiter schaufelten währenddessen die kleineren Brocken beiseite. Die Hand des Jungen deutete von hierhin nach dorthin und zum Schluss auf die Schranken, die sich am Bahnübergang an der Bremer Heerstraße schlossen. Die Bauarbeiter traten zurück, die Bagger machten Pause als eine Nordwest-Bahn vorbeirauschte. Danach ging es am Freitagnachmittag weiter. Noch bis Mittwoch, 28. März, 17 Uhr bleiben die Bahnübergänge zwischen Bahnhofsallee und Leffersweg beziehungsweise Im Bahnwinkel gesperrt.

„Heute wurde der Straßenbelag am Bahnübergang Leffersweg abgetragen“, erklärt Bahnsprecherin Sabine Brunkhorst. In den kommenden Tagen werden die Gleisanlagen dort erneuert. Dafür müssen die Schienen und Gleise durchgeschnitten werden, der Schotter wird aufgenommen und dann wird alles neu eingesetzt, erklärt sie. Die Sanierung sei nötig geworden, da sich der Belag am Bahnübergang abgesenkt habe und dort so eine holprige Fahrt für die Verkehrsteilnehmer entstand.

Die Umleitungen der Sperrung

Für den Durchgangsverkehr gibt es die Umleitung durch die Bahnhofsallee, die Bümmersteder Tredde, den Dwaschweg, den Sprungweg, Am Schmeel und Am Bahndamm sowie in Gegenrichtung. Für die Anlieger wird eine separate Umleitungsstrecke ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können die Bahnübergänge nutzen.

Folgende Busverbindungen sind von der Sperrung betroffen: Linien 313, 302 und N40. Die 313 wird der Umleitung folgen, die 302 fährt über die Bahnhofsallee und Am Schmeel zur vorübergehenden Endhaltestelle Zaunkönigstraße. Die N40 wird über die Bahnhofsallee zur Gerhard-Stalling-Straße und dann auf die Autobahn geführt.

„Je nach Belastung der Strecke muss das Schienennetz alle 25 bis 40 Jahre erneuert werden und da die Bahnübergänge tendenziell eh mehr abnutzen, sind es dort eher 25 bis 30 Jahre. Dazu kommt noch, dass diese Strecke viel befahren wird“, erklärt Brunkhorst. Am Freitagnachmittag sah es so aus, als würden die Bauarbeiten ohne Verzögerungen vonstatten gehen. Das bestätigte auch ein Bauarbeiter auf der Baustelle. „Das läuft soweit ganz gut, natürlich ist es ein bisschen nervig immer rein und raus zu müssen, wenn ein Zug kommt, aber die müssen ja auch so lange fahren wie es geht“, sagte der Arbeiter.

Auf den Baustellen wird 24 Stunden gearbeitet, damit die Sperrung nicht zu lange dauert. Die Deutsche Bahn bittet die Anwohner, um Verständnis dafür, dass es laut werden kann. Auch die Autofahrer müssen Geduld mitbringen, denn die ausgeschilderte Umleitung ist rund neun Kilometer lang. Auf der Strecke war am Freitagnachmittag zwar zu merken, dass mehr Autos als üblich fuhren, aber Stau entstand nicht.

Lina Brunnée
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

Weitere Nachrichten:

NordWestBahn | Deutsche Bahn

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.