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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bahn wartet Bau-Genehmigung nicht ab

04.03.2019

Oldenburg Das Eisenbahnbundesamt brütet zwar noch immer über die Entscheidung zum umstrittenen Ausbau der Stadtstrecke durch Oldenburg. Doch die Bahn lässt sich mit den Arbeiten zur Ertüchtigung der Strecke nach Wilhelmshaven nicht aufhalten. Im Mai beginnen die Arbeiten zur Erneuerung des Oberbaus – das heißt Schiene, Schwelle, Schotter – auf dem rund sieben Kilometer langen Abschnitt zwischen Nedderend und Neusüdende.

Die Instandhaltung sei notwendig, da sich die Strecke in einem schlechten Zustand befinde, erläutert ein Sprecher gegenüber der NWZ. Ohne Erneuerung würde sich das Risiko von „Verfügbarkeitseinschränkungen der Bahninfrastruktur“ erhöhen. Wie der Sprecher weiter mitteilt, werden im Zuge der Oberbau-Erneuerung bereits besohlte Schwellen eingebaut – so wie es die Pläne für den eigentlichen Ausbau vorsehen.

Wie schon bei den vorbereitenden Bauarbeiten im vergangenen Jahr, betont die Bahn: „Instandhaltungsarbeiten bedürfen keiner eisenbahnrechtlichen Genehmigung“. Das Baurecht decke diese ab.

Genau das bestreitet die Bahn-Initiative IBO. Die Arbeiten seien „Schwarzbau“, weil sie Arbeiten des geplanten Streckenausbaus vorwegnähmen. Das, was die Bahn aktuelle baue, gehe weit über eine Instandhaltung hinaus. Mehrere Strafanzeigen von Bürgern gegen die Bahn verliefen allerdings im Sand. Die Staatsanwaltschaft sehe keinen zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für diesen Vorwurf, wie es in einem Schreiben heißt. Die Stadtverwaltung, die ebenfalls von vorweggenommen Arbeiten der Bahn spricht, sieht keine Möglichkeit, die Arbeiten juristisch zu stoppen.

Die erneuerten Schienen und Schwellen würden im Zuge des eigentlichen Ausbaus nicht noch mal ausgetauscht, versichert der Bahnsprecher. Entsprechende Sorgen waren im Bahnausschuss geäußert worden. Lediglich der Schotter werde erneut ausgebaut, gereinigt und mit neu zugeführtem Schotter wieder eingebaut, kündigt die Bahn an.

Die Stadt fordert von der Bahn, den Bau einer Umfahrungstrasse östlich von Oldenburg als mögliche Alternative zu prüfen. Erst auf Grundlage eines Vergleichs solle über den Ausbau der Stadtstrecke entschieden werden, fordert die Stadt mit Unterstützung der Bahn-Initiativen.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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