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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Mehr Miteinander bei den Eigenheimen

17.02.2018

Oldenburg Alternative Wohnformen sind im Kommen. Menschen tun sich zusammen, um gemeinsam etwas aufzubauen. Sie wollen sich gegenseitig unterstützen und in Gemeinschaftsbereichen mehr Miteinander pflegen, sich aber auch jederzeit ins Private zurückziehen.

Finanzielle oder rechtliche Fragen stellen die Beteiligten oft vor Probleme und lassen solche Projekte nicht selten scheitern.

Die Stadt will gemeinschaftlichen Bau- und Wohnprojekten deshalb den Start erleichtern und finanziert künftig die Beratung interessierter Gruppen. Gemeinsam mit dem Institut für Partizipatives Gestalten (IPG), das die Beratung übernimmt, wurde das Angebot im Technischen Rathaus rund 70 Interessierten vorgestellt. „Wir kommen aus der Hippie-Bewegung und haben viele Gemeinschafts-Konzepte wie etwa Öko-Dörfer umgesetzt“, erklärte IPG-Geschäftsführerin Sonja Hörster. Gruppen, die sich für ein Projekt gefunden haben, können sich bei Inka Thole, Agenda-Büro der Stadt, melden und erhalten Gutscheine für fünf Beratungen.

Darin werden nicht nur Fragen wie Finanzierung oder Rechtsform des Projekts geklärt, sondern auch Methoden entwickelt, mit denen die Gruppe außerhalb der Beratungen weiterarbeiten kann.

Die Größe der Wohngruppe spielt keine Rolle. „Bis zu 18 Personen passen problemlos in unsere Räume“, sagt Sonja Hörster. „Wir haben aber auch schon für Projekte mit 500 Personen gearbeitet.“ Einzelbewerber sieht das Beratungskonzept nicht vor, sie können aber gesammelt werden mit dem Ziel, dass sich eine neue Gruppe daraus zusammenfindet.

Ulrich Fortmann vom Fachdienst Stadtentwicklung und Axel Müller, Fachdienst Liegenschaften, zeigten im Anschluss Grundstücke, die nach aktuellen Bebauungsplänen für solche Projekte infrage kommen. So seien etwa im ersten Bauabschnitt für das Gebiet zwischen Am Bahndamm und Kiebitzweg Flächen für Einfamilienhäuser mit gemeinsamen Wohnhöfen geeignet. Flächen für Mehrfamilienhäuser wären im Zuge des zweiten Bauabschnitts im Frühjahr möglich. Fragen beantwortet das Agenda-Büro, Tel. 235-3246, oder per E-Mail an agenda21@stadt-oldenburg.de.

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