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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

„Behörde hat uns von Beginn an Steine in den Weg gelegt“

22.01.2018

Oldenburg Mit „maßloser Enttäuschung“ haben die Betreiber der Oldenburger Paintball-Halle den Beschluss des Verwaltungsgerichts aufgenommen, die Verfügung des Jugendamts nicht auszusetzen. Die Behörde hatte Paintball-Spielen für Jugendliche unter 16 Jahren untersagt, obwohl in den Anträgen von Anfang ein Angebot ab zwölf Jahren angekündigt und die Halle bereits baurechtlich genehmigt und in Betrieb war.

Man halte die Entscheidung des Gerichts „weder für gerechtfertigt noch für zeitgemäß“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme von Thorsten Krüger und Peter Schrotz auf Anfrage der NWZ. Die „schlüssigen Nachweise zur Unbedenklichkeit“ für eine Teilnahme von unter 16-Jährigen seien nicht berücksichtig worden.

Dies sei nicht die einzige „Auffälligkeit“ in dem Verfahren. „Die Stadt hat unseren Anwälten bislang die vor geraumer Zeit beantragte Akteneinsicht nicht gewährt und uns dadurch die Führung des Verfahrens unnötig erschwert“, beklagen die Betreiber. Auf behördlicher Ebene halten sie den gesamten Prozess für „eine Farce, da uns von Beginn des Nutzungsantrags an immer wieder Steine in den Weg gelegt worden sind.“

Krüger und Schrotz stellen sich die Frage, „ob eine Paintball-Halle in Oldenburg politisch nicht gewollt ist“. Auch von Eltern gäbe es Rückmeldungen, warum sie nicht selbst entscheiden könnten, ihren Kindern Paintball zu erlauben.

Die Betreiber kündigen an, Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg einzureichen. Bis zu einer vorläufigen oder endgültigen gerichtlichen Klärung werde die Paintball-Halle am Stubbenweg in Betrieb bleiben.

Patrick Buck
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2114

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