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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Nach Mail-Ärger: So funktioniert’s wieder

14.12.2019

Oldenburg Für viele ist es bequem, unterwegs die Mails per Handy oder Tablet abrufen zu können. Blöd nur, wenn das auf einmal nicht mehr funktioniert. So erging es einem Leser der NWZ, der Kunde der EWE ist. Hilfesuchend wandte er sich an einen Shop und wurde dort an die Hotline verwiesen. Das machte die Sache für ihn nicht einfacher. Doch was ist steckt eigentlich dahinter? 

Damit E-Mails von verschiedenen Geräten abgerufen werden können – sowohl vom PC am Schreibtisch als auch auf sogenannten mobilen Endgeräte – müssen diese synchronisiert werden. Dafür sorgte bislang unter anderem eine Software namens „ActiveSync“. Durch sie waren alle Geräte quasi auf demselben Stand. Diese Software hat die EWE nun aber Anfang Dezember abgeschaltet. Das Ergebnis: Auf einigen Tablets oder Smartphones sind die Mails seitdem nicht mehr abrufbar, sie werden nicht mehr synchronisiert. Darüber hat die EWE ihre Kunden im Vorfeld informiert.

Sicherheitslücke droht

„Um wie gewohnt eine E-Mail-Datensynchronisation nutzen zu können, empfehlen wir unseren Kunden, ihr Postfach auf den sicheren, verschlüsselten E-Mail-Abruf per IMAP umzustellen“, erklärt EWE-Pressesprecherin Katharina Schütz.

Aber was ist IMAP?  Dahinter verbirgt sich ein „Zugriffsprotokoll“ wie es Schütz erklärt. IMAP ist vereinfacht gesagt ein Hilfsmittel, damit sich Smartphone und Rechner wieder verstehen und synchron auf einem Stand sind. Dazu muss IMAP allerdings auf den entsprechenden Geräten eingerichtet werden.

Doch warum hat die EWE „ActiveSync“ überhaupt abgeschaltet? Dazu sagt Katharina Schütz von der EWE: „ Hintergrund ist, dass diese Software seit geraumer Zeit vom Anbieter nicht mehr aktualisiert und weiterentwickelt wurde.“ Der Anbieter ist in diesem Falle Microsoft. Doch das Problem ist nicht nur, dass die Software nicht mehr aktualisiert wird, sondern auch, dass „wichtige Funktions- oder Sicherheitsupdates nicht mehr zur Verfügung stehen.“ Das bedeutet, dass sich für Nutzer auf die Dauer eine Sicherheitslücke ergeben könnte. Dadurch ist die Abschaltung möglicherweise unbequem für Kunden, die umstellen müssen, aber notwendig.

Aktueller Standard

Wie viele Kunden davon betroffen sind, kann die EWE nicht konkret beziffern, da sie keine Zahlen über die genutzten mobilen Endgeräte erhebt. „Für die meisten dürfte sich durch die Abschaltung aber nichts ändern, da IMAP auf vielen neueren Geräten eingestellt ist“, weiß Schütz. Es habe sich zu einem Standard entwickelt, auf den laut Schütz auch Google setzt.

Um IMAP konfigurieren zu können, hat EWE eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für verschiedene Mailprogramm auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Darunter verschiedene Outlook-Varianten und Anleitungen für Mozilla Thunderbird oder Apple Mail. Zugegebenermaßen brauchen die Schaubildchen ein bisschen Hingabe, Interesse und ein grundlegendes Verständnis von der Materie.

Bei Fragen, so Schütz, könnten sich Kunden an die Hotline oder an die Shops wenden. Zum Fall des NWZ-Lesers, der vor Ort abgewiesen wurde erklärt Schütz: „Es kann zu Stoßzeiten schon einmal vorkommen, dass an die Hotline verwiesen wird, da dort die Wartezeiten kürzer sind. Grundsätzlich wird unseren Kunden aber auch an den Anlaufstellen persönlich vor Ort weitergeholfen.“


Info:   http://bit.ly/ewe_service 
Mareike Weberink Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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