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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Sensoren zeigen Schwachstellen beim Radfahren

07.10.2019

Oldenburg Warum nimmt jemand auf dem Weg zur Arbeit eine andere Strecke als auf dem Rückweg?, Wie gut sind einzelnen Straßenabschnitte beleuchtet?, Wie sieht es mit dem Zustand eines Radweges aus?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhoffen sich Prof. Dr. Jorge Marx Gómez, Johannes Schering, beide von der Universität Oldenburg (Abteilung für Wirtschaftsinformatik, VLBA), und Kyra Pelzner von der Firma „mein-dienstrad.de“ von einem innovativen Projekt, das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Förderlinie Modernitätsfonds („mFUND“) gefördert wird. Zum Team gehört zudem Christian Stehno von „CoSynth“, der die Sensoren entwickelt hat.

Start im Raum Oldenburg

Bürgerinnen und Bürger können sich einen Sensor an ihr Fahrrad montieren lassen, der während des Fahrens Daten rund um die Fahrt sammelt und speichert. Der Sensor befindet sich in einem kleinen Kasten, der am Fahrradrahmen angebracht wird.

Verkehrssicherheit, Zustand des Radweges, Ziele und Routen – es gebe viele Felder, bei denen Verkehrsplaner und Kommunen auf gute Daten angewiesen seien, betont Roland Hentschel von der Stadt Oldenburg, der das Projekt begleitet. „Ziel ist es, Radfahren angenehmer und leichter zu machen.“

„Eco-Sense“. wie die Macher das Projekt getauft haben, wird zunächst im Raum Oldenburg erprobet. 400 Oldenburgerinnen und Oldenburger, so hofft Kyra Pelzner von „Mein Dienstrad“ erklären sich in den nächsten Wochen zur Teilnahme bereit. Zwei Durchgänge mit jeweils 200 Probanden für je zwei Monate seien geplant. Im Idealfall bilden die Probanden die Situationen im Stadtgebiet ab. Ungeachtet dessen sind Folge-Projekte geplant.

Um sicherzustellen, dass die Daten keine Rückschlüsse auf die Testpersonen zulassen, hat sich Kyra Pelzner mit ihren Kolleginnen und Kollegen eine besondere Sicherung überlegt: „Die Leute, die mit den Probanden zu tun haben, haben keinen Zugang zu den Daten“, erklärt die Projekt-Betreuerin. „Und diejenigen, die die Daten auswerten, haben keinen Zugang zu den Testpersonen.“ Die Daten werden von der Abteilung für Wirtschaftsinformatik der Universität ausgewertet.

Persönliche Eindrücke

Allerdings zeige die Erfahrung, dass zumindest einige Teilnehmer gern persönliche Eindrücke und Anregungen mitteilen. „Wer das möchte, ist herzlich eingeladen, sich mit Namen oder anonym zu äußern“, betont Jantje von Reeken vom ,Bürger-Labor’ des Teams „Innovative Hochschule Jade Oldenburg“. Das vor einigen Monaten eröffnete „Bürger-Labor“ will Erfahrungen und Anregungen aus der Bürgerschaft mit wissenschaftlichen Einrichtungen vernetzen.  Wer sich einen Sensor montieren lassen will, kann sich auf der neueingerichteten Homepage informieren. Projektzeitraum ist November bis März. Die Registrierung soll in den nächsten Tagen freigeschaltet werden.

Vorrangig gesucht werden Radfahrer, die auch im Herbst und Winter nahezu täglich Rad fahren. Infos bei Kyra Pelzner, Telefon   0441/55 977 935; kyra.pelzner@baronmobil.com. Näheres zum Projekt finden Sie auf der Seite ecosense.mein-dienstrad.de

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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