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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Dickes Lob an Tierheim-Pfleger

11.11.2017

Oldenburg Die Mitglieder des Tierschutzvereins waren sich einig: Die Arbeit des Tierheims Oldenburg ist beispielhaft und soll unterstützt werden. Uneinig war man sich allerdings über die Form der Unterstützung. 60 000 Euro hätte der Tierheim-Geschäftsführer Dominic Köppen gerne als Darlehen, um die bisherige Arbeit für „seine“ 1500 Tiere (2017) in der gleichen Qualität fortführen zu können. Er bot eine Rückzahlung ab 2019 mit jährlich 10 000 Euro an.

Köppen benötigt die Summe, wie es im Eilantrag bei der Jahreshauptversammlung hieß, um „die neuen Quarantäne-Kapazitäten bis zum Sommer 2018 und eine geeignete Zwischenstation für Tiere unter Beobachtung zu schaffen“.

Aus der Versammlung kam der alternative Vorschlag, dem Tierheim das Geld als Zuschuss zu schenken. Die Konten des Tierschutzvereins seien gut gefüllt, teilte der Vorstand mit. Man konnte so entscheiden, weil die Erbschaft, aus der das Geld stammt, nicht zweckgebunden ist.

„Die drastisch gestiegenen Tierzahlen kosten Geld. Ein Großteil der aufgenommenen Tiere befindet sich in einem schlechten Gesundheitszustand“, so Köppen. Hohe Tierarztkosten sind die Folge. Aufgrund der enorm gestiegenen Fundtierzahlen, muss das Tierheim umbauen. Besonders in der Katzenwelpensaison sind Unterbringungsmöglichkeiten zur Quarantäne nicht mehr ausreichend.

Aber auch für die Mitarbeiter soll gesorgt werden. Zurzeit beträgt der Personalraum für 13 Personen ganze 14 qm. Es gibt keinen Umkleideraum. Die Toiletten werden vom Personal und Kunden gleichzeitig benutzt. Ein Sozialkomplex ist ebenfalls in der Planung. Dieser bietet einen großen Sozialraum, eine Küche, ein Raum für Vermittlungstätigkeiten und einen Bürotrakt. Hier können auch Seminare für Hundeführerscheine und Basare stattfinden.

Außerdem wird die so genannte „Hasienda“ verlegt (Unterbringung von Kaninchen, die Außenhaltung gewöhnt sind). Zu guter Letzt ist noch eine Übergangsstation für Katzen geplant. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Umbaumaßnahmen auf 150 000 Euro.

Bekannt wurde, dass der Landkreis Ammerland wegen der guten Kooperation mit dem Tierheim Oldenburg seine Pläne für ein eigenes Tierheim vorerst auf Eis gelegt hat. „Das liegt einzig und allein an dem gut eingespielten Team um den Geschäftsführer“, so Vereinsvorsitzende Germaid Eilers-Dörfler.

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