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Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge – B211 voll gesperrt
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Aktualisiert vor 16 Minuten.

Unfall Bei Großenmeer
Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge – B211 voll gesperrt

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Lauter Knall schreckt Oldenburger auf

22.10.2019

Oldenburg Boom – ein lauter Knall durchbricht die Stille. Scheiben wackeln, alles schreckt auf. Auch in Oldenburg sind die ohrenbetäubenden Knallgeräusche immer wieder zu hören. In der Regel handelt es sich dabei um einen Überschallknall.

So auch in der vergangenen Woche. Verursacht wurde der Knall durch zwei Eurofighter. Rund 35 Kilometer südwestlich von Oldenburg durchbrachen sie im Rahmen eines simulierten Abfangmanövers die Schallmauer. Das bestätigt das Luftfahrtamt der Bundeswehr. Später am Tag fanden außerdem Luftbetankungen von Kampfflugzeugen durch einen Airbus statt. Auch dabei habe es sich um eine routinemäßige Übung gehandelt, wie ein Sprecher des Luftfahrtamtes mitteilt.

Warum gibt es Überschallflüge?

„Ein Zweck von Überschallflügen ist die Überprüfung der Funktion von Triebwerk, Steuerorganen und anderen Flugzeugsystemen“, heißt es vom Luftfahrtamt. Insbesondere nach Instandsetzungsarbeiten und Kontrollen ist ein Testflug, auch im Überschallbereich, nötig. Erst wenn alles getestet wurde und funktioniert, wird ein Flugzeug wieder freigegeben.

Wie entsteht ein Überschallknall?

Bei einem Überschallflug erreicht ein Flugzeug – abhängig von Luftdruck, Fluggeschwindigkeit und umgebender Luftdichte – eine Geschwindigkeit von mehr als 330 Metern pro Sekunde. Das entspricht rund 1188 Kilometern pro Stunde. „Eine Begleiterscheinung solcher Flüge, der sogenannte Überschallknall, ist physikalisch bedingt und wird durch die aerodynamische Form des Flugzeugs, dessen Geschwindigkeit und Flughöhe sowie die meteorologischen Bedingungen bestimmt“, heißt es weiter.

Mit dem Eintritt in den Bereich der Schallgeschwindigkeit treten Druckverdichtungen auf, die sich entladen. Sie breiten sich kegelförmig hinter dem Flugzeug aus. Die Breite dieses Kegels kann bis zu 80 Kilometer betragen. Die Druckstöße werden als Knall und Druckschwankungen wahrgenommen.

Wann und wo darf geflogen werden?

Die Bundeswehr hat Bestimmungen erlassen, die dabei helfen sollen, Auswirkungen der Überschallflüge auf Mensch, Tier und Umwelt gering zu halten. In der Woche sind Überschallflüge von 8 bis 20 Uhr erlaubt. Mittags, das heißt von 12.30 bis 14 Uhr, sollten sie vermieden werden, „sofern Einsatzgründe sie nicht zwingend erfordern“, so der Sprecher des Luftfahrtamtes. Die Mindesthöhe für Überschallflüge über Landgebieten beträgt 36 000 Fuß, das entspricht circa 10 800 Metern. Idealerweise seien die Flüge so angelegt, dass der Knall über dicht besiedeltem Gebiet vermieden werde.

Übrigens: Wen so ein Überschallknall an einen Peitschenknall erinnert, der hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn bei richtiger Ausführung ist das Ende einer Peitsche schneller als der Schall. Es entsteht der typische Knall einer Peitsche.

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