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Aktualisiert vor 1 Minute.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Der Oldenburger VWG gehen die Busfahrer aus

19.01.2019

Oldenburg Die städtische Verkehr und Wasser GmbH (VWG) will weiter wachsen und erweitert die Kapazitäten. 25 neue Busse stehen auf dem Einkaufszettel für dieses Jahr; „17 Busse werden gegen vorhandene ausgetauscht, acht kommen zur Flotte hinzu“, teilte VWG-Prokurist Morell Predoehl mit. Das Land trage voraussichtlich 40 Prozent der Gesamtkosten von rund 8,3 Millionen Euro, freut sich Landtagsabgeordnete Esther Niewerth-Baumann (CDU).

Schon im vergangenen Jahr sei die Zahl der Busse um sechs auf 103 gestiegen, berichtet VWG-Geschäftsführer Michael Emschermann. Bis zum nächsten Fahrplanwechsel soll die Flotte auf 111 Fahrzeuge anwachsen.

Busse zum Fliegerhorst

Nötig sind zusätzliche Busse schon aufgrund der neuen VWG-Verbindungen im Stadtgebiet (unter anderem Kreyenbrück) und nach Wardenburg. Das Busangebot werde aber auch in Zukunft ausgebaut, erwartet Emschermann und denkt dabei unter anderem an die Erschließung des Fliegerhorstes (900 Wohnungen) und ans Umland.

Eine große Herausforderung sei, die benötigten Busfahrer zu finden, berichtet Emschermann. Zum Jahresbeginn habe die VWG einen eigenen Fahrlehrer eingestellt und sei in die Ausbildung von Busfahrern eingestiegen.

Rechtsstreit hängt an

Auch das Betriebsgelände an der Felix-Wankel-Straße werde an den steigenden Zahl von Bussen angepasst, berichtet Predoehl. Im März beginne der Bau einer neuen Fahrzeug- und einer neuen Waschhalle. Zudem werde die Erdgastankstelle erweitert. Auch das Verwaltungsgebäude werde um sechs Büros erweitert. „Wir haben ein neues Betriebskonzept entwickelt, das die Flächen mehrfach und multifunktionell nutzt“, erläutert der VWG-Chef. Rund vier Millionen Euro nimmt die VWG für das Betriebsgelände in die Hand. „Wir hoffen auf eine möglichst umfangreiche Landesförderung“, sagte Emschermann.

Nach wie vor nicht abgeschlossen ist der Streit mit einer Arbeitsgemeinschaft privater Busunternehmen, die den Stadtbusverkehr in Oldenburg von der VWG übernehmen wollen. Die Landesnahverkehrsgesellschaft hatte jedoch der VWG die Konzession für die nächsten zehn Jahre erteilt. Dagegen war die private Konkurrenz mit einer Klage beim Verwaltungsgericht Oldenburg vorgegangen.

Bei der Verhandlung im Februar 2018 erlitten die privaten Unternehmen jedoch eine Niederlage. Selbst eine Revision gegen ihre Entscheidung hatten die Richter nicht zugelassen. Dagegen geht die Arge derzeit vor. Deshalb steht die endgültige Erteilung der Konzession zum Busverkehr für die nächsten zehn Jahre noch aus. „Bis zu einem endgültigen Abschluss der juristischen Auseinandersetzung erhalten wir nur befristete Konzessionen über jeweils sechs Monate“, bestätigt die VWG-Führung.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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