• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Unterstützung durch Verein wird noch lange benötigt

14.12.2020

Oldenburg Eine „großartige Leistung“ attestiert Thorsten Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, dem Verein „Pro Connect“ – und das über Jahre. Die Integration von Geflüchteten ist für ihn ein „Leuchtturmprojekt von überregionaler Bedeutung“. Nicht nur die Integration in Arbeit betreibe der Verein, sondern vor allem auch die Integration in Ausbildung, ein System, das viele der Geflüchteten in dieser Form nicht kennen.

Wie auch Müller hebt Dagmar Sachse das Know-how der Vereinsgründer aus der Wirtschaft sowie deren exzellente Vernetzung und deren übermäßiges Engagement hervor. Sachse gehört dem erweiterten Vorstand des Vereins an, ist vor allem aber Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg. Sie weiß, dass Arbeitsagentur und Stadt mitunter sehr in verwaltungstechnischen Abläufen gefangen sind. Und die seien nicht unbedingt „sehr passgenau für Menschen mit einer Fluchtgeschichte“. Auch ließen die öffentlichen Systeme eine solch intensive Betreuung wie durch den Verein nicht zu. Der „öle das System“, zieht Sachse einen Vergleich. Und auch Müller bemüht einen: „Pro Connect“ sei das Schnellboot, das im Vergleich zum öffentlichen Bereich direkter handeln könne.

Der Verein habe „unheimlich viele Türen geöffnet“, so Sachse. Hier habe er beim Führerscheinerwerb geholfen, dort bei der Beschaffung eines Fahrrades, damit die Ausbildungsbetriebe überhaupt erreicht werden können.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Müller meint aber auch: „Wir werden Pro Connect weitere fünf Jahre brauchen.“ Denn auch wenn 40 Prozent der Geflüchteten in Arbeit integriert werden konnten, blieben 60 Prozent, bei denen das noch nicht geglückt ist – oder in absoluten Zahlen: mehr als 2100 Menschen. Ein besonderer Aspekt könne dabei die Integration von Frauen sein. Und auch Sachse sieht die Notwendigkeit des Vereins auf Jahre hinaus gegeben – nicht zuletzt, da es immer weniger speziell auf Geflüchtete zugeschnittene Fördermittel gebe. Und auch wenn die Stadt derzeit keine direkten Zuweisungen von geflüchteten Menschen erhalte, kämen immer noch Menschen an. „Wir sind lange noch nicht fertig.“

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2101
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.