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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Shoppen vor dem Marktfinale

08.10.2018

Oldenburg Der verkaufsoffene Sonntag zum Abschluss des Kramermarkts ist mittlerweile fester Bestandteil des letzten Marktwochenendes. Auch in diesem Jahr zog er Tausende Interessierte aus Oldenburg und der Umgebung in die Geschäfte der Innenstadt und in Einkaufszentren der Peripherie.

In der Innenstadt bewegten sich die Besucherströme teilweise im Rolltreppen-Tempo durch die Fußgängerzone. In den Bekleidungsgeschäften brach sich die ausgeprägte Stöberlaune vor allem weiblicher Kunden Bahn, während die Männer etwa bei Saturn in den Schlosshöfen in der Überzahl waren.

Für jüngere Besucher hatte sich Galeria Kaufhof etwas einfallen lassen: eine Playmobil-Roadshow mit exklusiven DRK-Figuren und Sets, die in der Spielzeugabteilung ausgestellt und zugleich verkauft wurden. Dazu gesellten sich mir der DRK-Jugend einige lebende Vorbilder der vielbeachteten Playmobil-Figuren. Die jungen Ehrenamtlichen verteilten Ballons und beantworteten viele Fragen zu ihrer Arbeit. In der Parfümabteilung nutzten unterdessen zahlreiche Frauen die Möglichkeit, sich geschminkt in einem professionellen Fotoshooting ablichten zu lassen.

Großen Andrang lenkte der sonnige Tag auch auf den Schloss-Flohmarkt, der zeitgleich auf dem Schlossplatz stattfand. An einem der zahlreichen Stände boten die drei Damen der Familie Kramer allerlei Textiles und Technisches feil. Als Blickfang trugen sie bunte Hüte und Perücken. „Die Leute bleiben stehen, sprechen uns an und werden aufmerksam“, sagt Christiane Kramer. „Das wirkt auf jeden Fall besser als ein grimmiges Gesicht.“

Wer gern im Freien stöbert, fehlt allerdings in den Passagen. Das fiel unter anderem Nasrin Shojaei auf, die im Lambertihof die Boutique „Schmetterlings Mode“ betreibt. „Es war keine gute Idee, den Schloss-Flohmarkt zeitgleich zu machen“, sagt sie. „Ich mache den verkaufsoffnen Sonntag jedes Jahr mit, aber dieses Jahr ist es ziemlich schwierig.“ Wie Shojaei servierte auch das benachbarte Schuhgeschäft Kassedy seinen Kunden Sekt und andere kalte Getränke zur Begrüßung. Ein Oldenburger Ehepaar fasste dort den verkaufsoffenen Sonntag in einem starken symbolischen Bild zusammen. Auf einem als Stöckelschuh geformten Sitzmöbel machte es sich der Gatte bequem, während seine Frau das Angebot studierte. „Für mich läufts gut“, sagt er, auch wenn er noch nichts gekauft hat. „Heute ist meine Frau dran. Dafür darf ich um 15 Uhr schon Sekt trinken.“

Den verkaufsoffenen Sonntag nutzte auch die Showband Rastede, um sich an einem Infostand in der Langen Straße vorzustellen. „Die Leute kommen zwar etwas vereinzelt zu uns, sind aber sehr interessiert“, sagt der Vorsitzende der Showband, Carsten Helms. „Und es ist erstaunlich, wie viele uns noch gar nicht kannten. Wir sollten öfter hierher kommen.“

Neben den Innenstadtgeschäften öffneten an diesem Sonntag auch Ikea, Maco City und Möbel Buss sowie Famila in Wechloy ihre Türen. Buss bot mit eigenen Kirmesbuden im Haus eine Art Mini-Kramermarkt im Möbelmarkt an. Famila hatte vor allem den jungen Besuchern ein umfangreiches Showprogramm zum Zusehen und Mitmachen aufgestellt. Außerdem konnte am größten Puzzle der Welt mit über 40 000 Teilen mitgepuzzelt werden.

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