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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Entscheidung zum Bahnausbau lässt auf sich warten

06.02.2019

Oldenburg Die seit Jahren mit Spannung erwartete Entscheidung des Eisenbahnbundesamtes zum Ausbau der Bahnstrecke zwischen Pferdemarkt und Neusüdende verzögert sich weiter. Die Bahn rechnet nicht mehr mit einem Baubeginn vor Herbst 2019. Ein Sprecher begründet diesen Zeitpunkt mit Rodungsarbeiten, die am Beginn der Ausbauarbeiten erforderlich seien. „Wir sind auf die Rodungsperiode ab Oktober 2019 angewiesen.“

Ursprünglich war eine Entscheidung im Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt durch Oldenburg (PFA 1) für den Jahreswechsel erwartet worden. Warum das Eisenbahnbundesamt bislang nicht entschieden hat und für wann der Beschluss zu erwarten ist, ist offen. Das Amt hüllte sich auf Anfragen hin in der Vergangenheit in Schweigen.

Ungeachtet der ausstehenden Entscheidung gehen die Bauarbeiten auf dem Streckenabschnitt weiter. Die Bahn spricht von einer Ertüchtigung, die für den Verkehr unverzichtbar sei. Die Bahninitiative IBO wirft der Bahn dagegen vor, sie nehme Arbeiten zum Ausbau illegal vorweg. Bereits im vergangenen Jahr hat die Bahn unter anderem die Signaltechnik erneuert. Auch der Bahnübergang Bürgerbuschweg wurde modernisiert. „Alles Arbeiten, die eigentlich den Planfeststellungsbeschluss erfordert hätten“, ärgert sich IBO-Sprecher Christian Röhlig.

Die Bahn verschleiere ihr illegales Vorgehen nicht einmal, sagt Röhlig. Er verweist auf Aufträge an Baufirmen und Ausschreibungen mit Bezug zum PFA1. Der NWZ liegen Ausschreibungsunterlagen vom Frühjahr 2017 zum sogenannten Gleiswechselbetrieb vor, den die Bahn im vergangenen Jahr durchgeführt hat. Das Bauvorhaben wird darin als Teil des PFA 1 bezeichnet.

In der schriftlichen Ankündigung einer Streckensperrung im Mai 2018 weist die Bahn ebenfalls unter anderem auf die Erneuerung der Lichtsteuerungsanlage im Rahmen des PFA 1 hin.

Die Bahn kündigte am Dienstag weitere Arbeiten ab Mai an. Schienen, Schotter, Schwellen würden ab Höhe Autobahnbrücke A 293 Richtung Rastede auf rund sieben Kilometern erneuert. Die Oberbauerneuerung bedürfe keiner eisenbahnrechtlichen Genehmigung, da es sich um Instandhaltung handele, betont der Sprecher.

Bis voraussichtlich Ende Februar liefen Gehölzarbeiten auf DB-Gelände im Bereich des Sicherheitsstreifen, teilt die Bahn weiter mit. Bis April seien zudem weitere Kampfmittelsondierungen geplant. Mitte Februar beginnen Bohrsondierungen zur Untergrund-Untersuchung. Informationen dazu seien geplant.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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