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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Verkehr: Verwaltung hängt bei Radwegeplanung zurück

23.08.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-08-23T10:41:03Z

Verkehr:
Verwaltung hängt bei Radwegeplanung zurück

Oldenburg Die stetig wachsende Stadt stellt die Verwaltung bei der Umsetzung des Rad- und Fußgängerverkehrsprogramms vor enorme Probleme. Nicht alle für 2017 reklamierten Ziele können in diesem Jahr umgesetzt werden. „Bisher war unsere Ausstattung hier nicht optimal – weder finanziell noch personell“, räumte Dr. Norbert Korallus im Verkehrsausschuss ein.

Der Leiter der Verkehrsplanung versprach Besserung, wenn „idealerweise im Oktober“ das dann fünfköpfige Team startet. Die Projektgruppe unter Federführung des Fachdienstes Verkehrsplanung soll um je einen Bauingenieur sowie Bauaufseher im Tiefbau erweitert werden.

Neues Radkonzept

Der Zeitpunkt scheint gesetzt, da Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dann das neue Radkonzept der Stadtverwaltung verkünden will, teilte Korallus mit. Die fachdienstübergreifende „Projektgruppe Rad“ im Amt für Verkehr und Straßenbau soll so aufgestellt werden, dass Kommunikations- und Vermittlungsprozesse störungsfreier ablaufen können. Zu Jahresbeginn war bereits ein Bauingenieur eingestellt worden, 2018 soll ein Planer kommen.

Dass die umweltfreundlichste Form der Mobilität auch die Ausschussmitglieder bewegt, zeigte sich daran, dass das Thema Radverkehr allein acht Tagesordnungspunkte umfasste. Da es zu jedem Gesprächsbedarf gab, kamen insgesamt fünf Stunden Sitzungsdauer zusammen.

Einen Haken konnte die Verwaltung derweil hinter die Aufpflasterung Rummelweg für die Radroute West machen. Mit 95 000 Euro wurde die Kostenvorgabe hier allerdings um 35 000 Euro überschritten.

Die entstandenen Mehrkosten werden aus der Maßnahme Huntestraße umgelenkt. Fertig ist zudem der Bereich Ammerländer Heerstraße in Höhe des Baumarkts.

Sanierung ruht

Andererseits ruht die wichtige Sanierung des Rad- und Gehwegs an der Alexander–straße (steht im zeitlichen Zusammenhang mit dem Brückenbau) sowie die Sanierung des Radwegs Cloppenburger Straße/Sandkruger Straße sowie die Entfernung der Hochborde dort. Bei der Verbindung am Meerweg hofft die Verwaltung zumindest noch, die Ausschreibung in diesem Jahr auf den Weg bringen zu können.

In den vergangenen Monaten war deutlich geworden, dass die Umsetzung von Maßnahmen aufgrund komplexer Planungsverfahren und Zusammenhänge mit anderen Maßnahmen häufig erst mit zeitlichen Verzögerungen erfolgen konnte. Ein größeres Team und räumliche Nähe sollen hier schon bald Abhilfe schaffen, meinte Korallus.