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Aktualisiert vor 2 Minuten.

Unfall In Oldenburg
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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Eckhard Stein ist neuer Präsident der Handwerkskammer

19.06.2019

Oldenburg Die Wahl fiel einstimmig aus: Ab sofort führt Eckhard Stein (57) aus Wilhelmshaven als Präsident die Handwerkskammer (HWK) Oldenburg mit ihren rund 12 700 Betrieben im Gebiet des alten Oldenburger Landes. Der Diplom-Ingenieur leitet seit 1985 einen Sanitär- und Heizungsbetrieb mit rund 20 Beschäftigten in Wilhelmshaven.

Gut gestimmt: der neue Kammerpräsident Eckhard Stein

Stein bringt viel Erfahrung bei der Arbeit in der Kammer-Spitze mit: In den vergangenen fünf Jahren war er bereits Vizepräsident. Zudem hat er langjährige Erfahrungen als Kreishandwerksmeister in Wilhelmshaven und (nach einer Fusion) bei der Kreishandwerkerschaft Jade. Zudem arbeitete er in mehr als 30 ehrenamtlichen Jahren beim Handwerk im Gesellen- bzw. Meisterprüfungsausschuss mit. Er ist auch öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk.

Stein dankte nach der Wahl für das Vertrauen. „Wir müssen im Handwerk an den großen Themen, die uns seit einiger Zeit beschäftigen, dranbleiben“, sagte er zu seinem Programm. Er nannte beispielgebend die Fachkräftesituation, die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung, Digitalisierung, Qualität in der Ausbildung und die Imagepflege.

Schon beim Vorgänger Manfred Kurmann stand die duale Ausbildung im Mittelpunkt. Der Zimmerermeister sowie Maurer- und Betonbauermeister aus Garrel hatte nach einer Amtsperiode nicht erneut kandidiert.

Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH/Berlin), Peter Wollseifer, lobte Kurmann als „authentischen Handwerker“. Er sei bei allem Engagement „stets um Ausgleich bemüht“ gewesen. Zudem zeichne ihn „hohe Überzeugungskraft“ aus. Er habe in seinen Jahren an der Spitze der Kammer Probleme angepackt und auch gelöst. In der Reihe der Erfolge zählte Wollseifer u.a. die Einführung der Meisterprämie und die Modernisierung der Kammer an.

Kurmann antwortete in der ihm eigenen Bescheidenheit: „Jeder gibt eben sein Bestes.“ Der ZDH-Präsident ehrte ihn mit dem „Handwerkszeichen in Gold“.

Wer wurde Vizepräsident?

Bei der Vollversammlung am Dienstag gab es noch weitere Spitzen-Personalien. Die 39 Frauen und Männer in dem Gremium wählten Irene Fuxen, Maler- und Lackierermeisterin aus Steinfeld (Kreis Vechta), zur Vizepräsidentin für die Arbeitgeberseite und Bauingenieur Stefan Cibis (E.u.H. Brunken/Varel) zum Vizepräsident für die Arbeitnehmerseite.

Zudem gehören fortan dem Vorstand der Kammer an: Jens Thormählen (Elsfleth), Boris Jersch (Oldenburg), Erhard Lamberti (Oldenburg), Heinrich Wolking (Vechta), Doris Pöhler (Cloppenburg und Jochen Quathamer (Rastede) für die Arbeitgeberseite sowie (als Arbeitnehmervertreter) Stefan Weber (Oldenburg), Sebastian Rammler (Bösel) und Enno Kähler (Hude).

Ausbildungsprojekte

Der Kammer-Hauptgeschäftsführer Heiko Henke wies bei der Vollversammlung u.a. auf neue Projekte in der Berufsbildung bzw. Nachwuchskräftegewinnung hin. So ziele „Valikom“ auf Personen ab 25 Jahren ab, die ohne abgeschlossene Berufsausbildung sind, und auf Quereinsteiger mit Berufserfahrung. Ihnen würden nun erworbene Kompetenzen bescheinigt. In einem zweiten Projekt werden in Oldenburg gezielt Betriebe unterstützt, die erstmalig oder wieder ausbilden möchten, erläuterte Henke.

ZDH-Präsident Wollseifer machte aus Berliner Perspektive deutlich, was die Handwerksorganisation zurzeit wurmt: Es gingen viele Jahre verloren. Wichtige Probleme – Breitbandausbau, generell Infrastruktur, Dieselproblematik, durch die Decke gehende Energiepreise – blieben ungelöst. Sein Credo bleibe jedoch: „Wer etwas bewegen will, der muss mit – und nicht über – Politikern reden.“ Wollseifer forderte auch die komplette Soli-Abschaffung.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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